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75 Prozent Akkuladung? Damit kommt nur über den Tag, wer das Telefon nicht ständig nutzt und Stromfresser im Hintergrund abschaltet. Foto: Andrea Warnecke

Stromfresser Smartphones

Funkstille und Sparmodus gegen das große Akku-Leersaugen

Länger als einen ereignisreichen Tag halten die wenigstens Smartphone-Akkus durch. Mit den richtigen Einstellungen und kleinen Helfer-Apps lassen sich aber durchaus ein paar Stunden mehr herausholen.

Hannover (dpa/tmn) - Smartphones sind ziemliche Stromfresser. Vor allem dann, wenn sie im Hintergrund fleißig Daten für Apps nachladen, E-Mails checken oder soziale Netzwerke auf dem neuesten Stand halten. Allerdings kann man die Telefone auch auf Stromdiät setzen.

"In allen Betriebssystemen gibt es eine Übersicht, welche App gerade viel frisst", erklärt Alexander Spier von der Zeitschrift "c't". Bei iOS 9 steckt sie unter "Einstellungen/Batterie", bei den meisten Android-Systemen unter "Einstellungen/Akku". Hier lassen sich stromhungrige Apps identifizieren und mögliches Sparpotenzial ermitteln. iOS etwa zeigt an, welches Programm auch im Hintergrund den Datenfunk benutzen darf. "Gerade den Datenfunk kann man recht gut einschränken", sagt Spier. Einziger Komfortverlust bei abgeschalteter Hintergrundaktualisierung ist meist nur eine etwas längere Wartezeit beim Start einer App.

Hilfe beim Stromsparen gibt es auch von Apps wie Tasker (Android, circa 3 Euro). Mit ihnen lassen sich Nutzungsprofile einreichten. Dann werden beispielsweise unterwegs Bluetooth und WLAN deaktiviert und verbrauchen nicht unnötig Strom. Mittlerweile bieten auch viele Hersteller Stromsparmodi an. Dann werden etwa alle Hintergrundverbindungen des Telefons bei Inaktivität gekappt oder stromfressende Animationen angehalten. Auch das Dimmen der Displaybeleuchtung und Einschränkung des Zugriffs von Apps auf die Ortungsfunktion des Telefons verlängern die Akkulaufzeit.

Auf Smartphones mit wesentlich mehr Laufzeit ohne Auftanken an der Steckdose müssen Nutzer allerdings bei allem technischen Fortschritt noch warten, erklärt Spier. Und das hat auch Designgründe. Akkus mit mehr Kapazität als momentan verbaut, gibt es zwar. Sie würden die immer flotter und leistungsfähigen Telefone aber auch dicker machen.

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