+
Wenn Zwei sich streiten: Dieses Bild hat der Streetart-Künstler Banksy an die Mauer in Betlehem gemalt.

Nachrichten aus erster Hand: Blogger aus Israel und dem Gaza-Streifen

Nachrichten aus dem Nahen Osten gelangen selten ungefiltert in unsere Zeitungen, Fernseher, Radios. Das Web 2.0 gibt normalen Menschen eine Stimme - die Berichte sind jedoch meist emotional gefärbt.

In einem Interview mit dem Tagesspiegel hat ZDF-Korrespondentin Karin Storch über die Schwierigkeiten gesprochen, unabhängig über den Nahost-Konflikt zu berichten. Sie fühlt sich nicht beeinflusst, sagt aber: "Ich fühle mich überhaupt nicht manipuliert, wir unterliegen allerdings der israelischen Zensur." Ein bemerkenswerter Satz, findet Medienlese.

Doch es gibt auf beiden Seiten der Sicherheitsmauer Menschen, die das, was sie zurzeit erleben, mitteilen wollen. Diese Blogeinträge sind zwar selten objektiv und oft emotional eingefärbt - aber genau das macht die Intensität der Berichte aus.

Die Schweizerin Ruth Fink-Bracha wohnt mit ihrer Familie seit 14 Jahren in einer israelischen Stadt östlich des Gaza-Streifens. Von dort schreibt sie in ihrem Blog über die ersten Raketeneinschläge und über die Langeweile, die sie überfällt. Durch die gefährliche Situation wird sie quasi zum Hausarrest gezwungen.

Die Tagesschau hat sich in der Blogwelt umgesehen und einige interessante Portale ausfindig gemacht, auf denen Israelis und Palästinenser ihre Erlebnisse schildern. Auf Mideast Youth sind englischsprachige Blogs aus dem ganzen Nahen Osten versammelt. Global Voices Online übersetzt Blogeinträge aus den Krisengebieten ins Deutsche.

Ein interessanter Beitrag zur Völkerverständigung ist die Seite Bitter Lemons. Dort schreiben ein israelischer Ex-Geheimdienstler und ein palästinensischer Ex-Minister über ihre Sicht der Dinge. Meinungsverschiedenheiten werden hier mit Worten ausgetragen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Momo“ auf WhatsApp: Polizei warnt vor dieser Horror-Nachricht
„Momo“ auf WhatsApp: Die Polizei warnt vor einem Kettenbrief und sogar vor einem Selbstmord-Spiel. Mehrere Handynummern von „Momo“-Accounts sind bekannt.
„Momo“ auf WhatsApp: Polizei warnt vor dieser Horror-Nachricht
Aus Playback-App Musical.ly wird Tik Tok
Junge Clip-Künstler haben Grund zur Freude: Entwickler Bytedance bringt die interaktiven Apps Musical.ly und Tik Tok unter ein Dach und erweitert damit die globale …
Aus Playback-App Musical.ly wird Tik Tok
Sparkassen-Kunden müssen mit Phishing-Mails rechnen
Immer wieder versuchen Betrüger durch gefälschte E-Mails an sensible Kundendaten wie Kreditkarteninformationen zu gelangen. Bankkunden sollten unbedingt die …
Sparkassen-Kunden müssen mit Phishing-Mails rechnen
Tipps zum Fotografieren am Bahnhof
Ein einfahrender Zug, ein einsamer Bahnsteig: Bahnhöfe eignen sich hervorragend als Fotomotive. Doch Hobbyfotografen sollten sich gut darauf vorbereiten - und haben auch …
Tipps zum Fotografieren am Bahnhof

Kommentare