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Mehr Leistung bei weniger Stromhunger: Die neue Grafikkarte Geforce GTX 1080 kommt Ende Mai in den Handel. Foto: Nvidia

Geforce GTX 1080 und GTX 1070: Neue Grafikkarten von Nvidia

Mehr Chips, mehr Leistung, weniger Stromhunger. Die neuen Spitzenmodelle Geforce GTX 1080 und GTX 1070 bringen vor allem für die virtuelle Realität deutlich mehr Rechenkraft mit.

Berlin (dpa/tmn) - Die virtuelle Realität (VR) hält langsam Einzug in die Welt der PC-Spieler - Nvidia will mit seinen beiden neuen Flaggschiffen dabei sein. Am 27. Mai kommt zunächst die Grafikkarte Geforce GTX 1080 in den Handel.

Die Geforce-Karte soll besonders Spiele für die neuen VR-Brillen Oculus Rift und HTC Vive deutlich beschleunigen. Der Hersteller verspricht mehr als doppelt so viel Leistung in der virtuellen Realität, aktuelle Top-Titel laufen bis zu zweimal schneller als mit dem bisherigen Spitzenmodell GTX 980.

Die Grafikkarte in Doppelschachtbauweise setzt auf die neue Pascal-Architektur, Fertigung in 16-Nanometer-Bauweise und acht Gigabyte GDDR5X-Arbeitsspeicher. Die Taktfrequenz des Grafikchips liegt bei mehr als 1,7 Gigahertz. Per SLI-Brücke können auch zwei Grafikkarten im Verbund betrieben werden. Der Preis: rund 700 US-Dollar (etwa 614 Euro plus Mehrwertsteuer). Am 10. Juni bringt Nvidia außerdem die leicht schwächere Geforce GTC 1070 auf den Markt. Die Version für nicht ganz so große Geldbeutel kostet etwa 450 US-Dollar (rund 395 Euro plus Mehrwertsteuer).

Auch "Ansel" ist eine Technologie, mit der Spieler Inhalte nicht mehr als reine Bildschirmfotos, sondern direkt aus der Game-Engine exportieren können. Ansel erlaubt etwa das Teilen von frei erkundbaren 360-Grad-Panoramen aus Spielen - zum Start unterstützen etwa "The Division", "The Witcher 3" und das Weltraumepos "No Man's Sky" Ansel. Die Auflösung kann dabei wesentlich über der des Monitors liegen.

Blogeintrag zu Ansel (Englisch)

Technische Details zur neuen GTX-Serie (Englisch)

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