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Touristenattraktion: In der historischen Stadt Radaa im Jemen sollen drei Deutsche entführt worden sein.

Drei Deutsche im Jemen entführt

Bewaffnete Stammesangehörige haben im Jemen drei Deutsche entführt. Laut Beobachtern wollen die Entführer Verwandte freipressen, die vor drei Monaten festgenommen worden sind.

In der jemenitischen Stadt Radaa, rund 130 Kilometer südöstlich von Sanaa, sollen die drei Deutschen entführt worden sein. Es handelt sich um eine im Jemen tätige Mitarbeiterin der Entwicklungshilfeorganisation GTZ und ihre Eltern, die in dem arabischen Land Urlaub machten.

Seit Sonntagnachmittag werden die Drei vermisst, gab das Auswärtige Amt in Berlin bekannt. Der Krisenstab des Amtes steht in Kontakt mit den Behörden vor Ort. Nach jemenitischen Angaben gehören die Entführer dem Bani-Thabyan-Stamm an.

Unterdessen bemühen sich die Stammesältesten des Clans um die Freilassung der Deutschen. Grund für die Entführung sollen Streitigkeiten zwischen den rivalisierenden Stämmen sein. Nach Ansicht von Beobachtern wollen die Entführer mithilfe der Geiseln drei Verwandte freipressen, die nach einem Streit um Land vor drei Monaten festgenommen worden waren.

Es ist nicht das erste Mal, dass im Jemen Touristen entführt worden sind: im Mai 2001 ein Student aus Baden-Württemberg, im Dezember 2005 die Familie von Jürgen Chrobog, der lange Zeit als Staatssekretär im Auswärtigen Amt gearbeitet hatte, im September 2006 vier französische Touristen und zuletzt im Mai 2008 zwei japanische Touristinnen.

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