Gemein: Spam attackiert Singles

Frankfurt/Main - Wer sucht nicht die große Liebe? Genau diesen Wunsch von Millionen Menschen, versuchen Spammer und kriminelle Betrüger für ihre Zwecke auszunutzen.

Inzwischen finden sich in jeder 25. Spam-Mail Angebote für eine Verabredung, wie die Sicherheitsfirma MessageLabs berichtet. Wer darauf eingeht, erhält nach kurzer Zeit eine Nachricht des Spammers, in der dieser dem Opfer vermeintlich Vertrauliches verrät. So werde versucht, eine soziale Bindung zum Opfer aufzubauen.

Hat das funktioniert, dann verlangt der Spammer plötzlich Geld, zum Beispiel für seine kranke Familie oder um das Opfer möglichst schnell persönlich besuchen zu können. Diese Art von Spam sei sehr persönlich, attackiere menschliche Gefühle und könne auch zum finanziellen Ruin führen, erklärte MessageLabs. Anfällig seien vor allem einsame und verletzliche Menschen.

Bei unerwarteten Mails von unbekannten Absendern sei generell Misstrauen geboten. Schwierig sei das aber bei Kennenlern-Portalen, da sich Spammer nicht so schnell entlarven lassen, räumen die Experten ein. Diese präsentierten sich in den Kennenlern-Portalen, um dort ihre Opfer zu finden. So hätten sich jüngst eine ganze Reihe japanischer Frauen zu Wort gemeldet, die vermeintlichen britischen Männern auf den Leim gegangen waren.

dapd

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