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Genervt ist die Kanzlerin Angela Merkel angesichts des hartnäckig fragenden niederländischen Journalisten. Der aber gibt nicht auf.

Video des Tages: So genervt ist die Kanzlerin selten

Berlin - Keine Antwort gibt Angela Merkel auf die Frage nach der der vor zehn Jahren verschwundenen 100.000 Mark-Spende an Wolfgang Schäuble. Auch nicht nach der dritten Nachfrage.

Der lässt nicht locker. Angesichts der sauertöpfischen Mine der Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich der niederländische Journalist Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf", schon einigen Respekt verdient. Drei Mal stellt er seine Frage nach der 100.000 Mark-Spende, die der jetzt designierte Finanzminister Wolfgang Schäuble während der CDU-Spendenaffäre in den Jahren 1999 oder 2000 vom Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber entgegengenommen zu haben zugegeben hat. Noch immer ist die Geschichte ungeklärt und das Geld verschwunden.

Hier ist das Video zu sehen!

Auch wer die schwarz-gelbe Regierung befürwortet, kann ihr eigentlich nur wünschen, dass ihr auch bei ihrer alltäglichen Arbeit und nicht nur bei der Präsentation des Koalitionsvertrags Journalisten so hartnäckig auch unangenehme Fragen stellen. Denn auch bei Wahlversprechen soll es vorkommen, dass sich Politiker nach den Wahlen so ungern an sie erinnern lassen wie die Kanzlerin an die CDU-Spendenaffäre. Die Zeitungen aber haben für diese Fälle ihr Archiv. Das ist eine Art kollektives Gedächtnis. Und in diesem finden sich auch so unsägliche Geschichten wie eben jene um die noch immer verschwundenen 100.000 Mark. Und werden auch nicht vergessen.....

Susanne Sasse

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