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Wollen sich angeblich nichts dabei gedacht haben: Stephane & 3G.

Georgien wegen Putin-Witz nicht beim Grand Prix

Der Konflikt zwischen Russland und Georgien überschattet den Grand Prix. Die georgische Band sagt ihren Auftritt ab, nachdem sie ihren Liedtext nicht ändern wollte.

Ausgerechnet in Moskau findet der Grand Prix Eurovision in diesem Jahr statt. Heikel genug für die georgischen Teilnehmer, seit beide Länder ihre diplomatischen Beziehungen mit dem Kaukasus-Krieg begraben haben.

Damit nicht genug, spielt die georgische Band "Stephane & 3G" in ihrem Grand-Prix-Beitrag mit dem Namen des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin. Die Disco-Nummer hat den Titel "We don't wanna put in", auf deutsch "Wir wollen nichts reintun". Wenn man den Titel als Anspielung auf den Namen des Ministerpräsidenten Wladimir Putin begreift, sagt der Titel jedoch vielmehr "Wir wollen keinen Putin". Auch der Refrain ist gespickt mit Anspielungen, weiß das Musikportal laut.de zu berichten.

Die Regeln des Grand Prix besagen allerdings, dass während der Auftritte keine politischen Botschaften vorgetragen werden dürfen. Dazu haben die Veranstalter eine Erklärung veröffentlicht. Also wurde die Band laut Spiegel vor zwei Tagen aufgefordert, den Text ihres Beitrags zu ändern. Bis zum Einsendeschluss der Lieder am 16. März hat "Stephane & 3G" dafür Zeit, schreibt Musiknews.

Vier Tage vor diesem Datum hat die georgische Band nun ihre Teilnahme am Grand Prix zurückgezogen. Man habe keine eindeutige Begründung erhalten, warum der Text geändert werden sollte, zitiert die Berliner Morgenpost eine Sprecherin. Das Video zum Lied finden Sie bei Youtube.

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