GEO-SCHAU LEBENDIGE ERDE (II)

- Die Sonne schickt Strahlung unterschiedlichster Wellenlänge auf die Erde. Nur ein kleiner Teil davon ist für den Menschen sichtbar. Schädlich für die menschliche Haut kann vor allem der Teil der Strahlung werden, den wir nicht sehen können. Je kürzer die Wellenlänge der Sonnenstrahlung, desto energiereicher ist sie und damit auch gefährlicher für Lebewesen. Beim Durchgang der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre wird der energiereichste Ultraviolett-Anteil in der Ozonschicht absorbiert und gelangt damit nicht zur Erdoberfläche. Seitdem die Ozonschicht der Erde aber dünner wird, kann auch eine erhöhte UV-Strahlung auf der Erde festgestellt werden.

<P>Das Projekt ASCARATIS <BR> <BR>Meteorologen der Uni Würzburg und des Bayerischen Forschungsverbundes "Erhöhte UV-Strahlung - Folgen und Maßnahmen" (Bay-For-UV) erklären auf den Münchner Wissenschaftstagen lebendige Erde an der Technischen Universität München, 16. bis 20. Oktober, die Eigenschaften und Wirkungen von UV-Strahlung und wie man sie messen kann.<BR><BR>Durch das von den Wissenschaftlern neu entwickelte System ASCARATIS lässt sich die UV-Strahlung je nach Ausrichtung eines Körpers zur Sonne messen. Am Marktstand UV-Strahlung wird ASCARATIS ausgestellt und die Technik hinter den Kulissen sowie die Bedeutung solcher Messungen für die Gesundheitsvorsorge und den Umweltschutz erläutert. </P><P>Mit Hilfe der bisher gemessener UV-Werte in Bayern und unter Berücksichtigung zahlreicher meteorologischer Datensätze können die bayerischen Wissenschaftler Prognosen für die zukünftige UV-Belastung in Bayern erstellen, je nach Wetterbedingungen, für die verschiedenen Jahreszeiten und nach Höhenlage eines Standorts. </P><P>Die ersten Ergebnisse der Würzburger Meteorologen zeigen, dass die aktuellen, im Vergleich zu 1970 erhöhten UV-Werte für Bayern noch für einige Jahrzehnte erhöht bleiben werden. Für die Zeit um 2050 rechnen die Forscher damit, dass die UV-Strahlungswerte im Sommer und Herbst wieder auf das Niveau von 1970 zurückgehen werden. Vor allem im Frühling, wenn die menschliche Haut nach dem Winter noch nicht an Sonnenstrahlung gewöhnt ist, wird jedoch auch im Jahr 2050 die UV-Strahlung noch über den Werten von 1970 liegen.</P><P>Darüber hinaus können die Besucher erfahren, was im Rahmen von BayForUV zu den Wirkungen von erhöhter UV-Strahlung auf die menschliche Gesundheit, auf Pflanzen, Tiere und die Umwelt erforscht wird. Das gesamte Programm der Münchner Wissenschaftstage kann im Internet unter www.muenchner-wissenschaftstage. de eingesehen werden. <BR></P>

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