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Tests haben ergeben, dass die Gesichtserkennung von Smarthones oftmals nur fehlerhaft funktioniert. Alle getesteten iPhones bestanden den Test jedoch. Foto: Franziska Gabbert

Datenschutz

Gesichtsentsperrung lässt sich oft überlisten

Das Entsperren des Smartphones via Gesichtserkennung ist praktisch. Doch ein Test der niederländischen Verbraucherorganisation Consumentenbond zeigt, dass diese oftmals nicht fehlerfrei funktioniert und sich leicht austricksen lässt.

Berlin (dpa/tmn) - Eine PIN kann man vergessen, das eigene Gesicht hat man immer dabei. Viele Menschen sichern ihr Mobiltelefon deswegen mit Gesichtserkennung. Doch ist das sicher?

Ein Test der niederländischen Verbraucherorganisation Consumentenbond kam nun zu einem ernüchternden Ergebnis. Von den getesteten 110 Smartphones konnten 38 Prozent bereits "mit einem einfachen Foto des Gesichts" freigeschaltet werden, wie die Organisation mitteilt. Das Portal " heise online" hatte darüber berichtet.

Besonders Handys von Sony und Nokia schnitten im Test durch die Bank schlecht ab. Geräte der Marke LG bestanden den Test nicht oder nur nach Aktivierung der sogenannten erhöhten Sicherheit bei der Gesichtserkennung, was das Entsperren aber länger dauern lässt. Alle getesteten iPhones bestanden den Test. Von den Samsung-Geräten bestanden unter anderem das S9 und das S9+, das A8 fiel wie andere durch.

Bei den durchgefallenen Geräten empfiehlt der Consumentenbond: "Bei diesen Geräten ist es besser, nur einen Sperrcode oder eine andere Form der biometrischen Sicherheit (oder eine Kombination aus beiden) einzustellen."

Bericht auf "heise online"

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