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Fliegende Untertassen für Alle: Nicht immer lagen die Wissenschaftler mit ihren Voraussagen richtig.

Falscher Blick in die Zukunft: Fliegende Untertassen für Alle

Telefon: braucht kein Mensch. Staubsauger: überbewertet. Schon immer haben sich Wissenschaftler und Besserwisser zu Prognosen hinreißen lassen, über die heute gelacht wird.

Der New Zealand Herald schreibt beispielsweise über den Briten Sir William Preece, der 1878 sagte, das Telefon sei vielleicht etwas für Amerikaner. Die Briten jedoch hätten genug Laufjungen, die Nachrichten und Briefe übermittelten. Fernsehen sei zu langweilig, urteilte 1946 Darryl Zanuck und lag damit ganz schön daneben. Aber auch technisch Versierte haben sich zu Fehlprognosen hinreißen lassen. So etwa Bill Gates, der 1981 gesagt haben soll, kein Computer bräuchte je mehr als 640 KB Arbeitsspeicher. Heute werden nur Computer verkauft, die mindestens zwei GB Speicher haben.

Sehenswert ist auch unbedingt ein Video aus dem Jahr 1957, das für 2000 unter anderem eine neue Form des Teleshoppings voraussagt. Da braucht der Zuschauer nur zu nicken, und der Fernseher bestellt die Ware. Auch toll ist ein Film aus den 30er-Jahren, in dem Designer ihre Vorstellung von der Mode im Jahr 2000 umgesetzt haben. Mit der Voraussage der Hochfrisuren lagen die Modemacher gar nicht falsch, guckt man sich die Haarpracht der Sängerin Amy Winehouse an.

Ein Magazin behauptete 1957, dass sich die Menschen zehn Jahre später sämtlich in fliegenden Untertassen fortbewegen würden.

Übrigens gibt es im Englischen eigens ein Wort für diese Visionen: "Yesterday's Tomorrow", frei übersetzt "das gestrige Morgen".

Auf welche Prognosen Sie hereingefallen wären, können sie bei AOL testen. In einem Quiz werden wissenschaftliche Irrtümer abgefragt.

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