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Ab 1. September 2009 wird die Glühbirne in der EU schrittweise verboten.

Ein alter Freund hat ausgedient

Seit mehr als 100 Jahren macht sie uns im Dunkel Licht - die Glühbirne. Die EU macht ihr jetzt den Garaus.

Die Glühbirne hat viele Feinde, vor allem Umweltschützer wollen ihr ans Glas. Und weil es um Energieersparnis und Umweltschutz geht, ist das bekannte Leuchtmittel ins Fadenkreuz der Politiker geraten.

Ab September 2009 werden Glühbirnen in der Europäischen Union schrittweise verboten. Stattdessen sollen die Menschen Energiesparlampen kaufen. Wie die funktionieren erklärt eine Dame vom Deutschen Hausfrauenbund - Stefan Raabs tv total hat die Erklärung aufgegriffen.

Die taz listet die Fakten zum Verbot auf und schreibt, das Glühbirnen-Verbot bringe in der EU insgesamt eine Energieersparnis in der Höhe des Stroms, den vier Atomkraftwerke produzierten. Auch das Wissensmagazin Scinexx hat die Daten veranschaulicht. In Irland gilt das Verbot sogar schon ab 1. Januar 2009. Die Süddeutsche Zeitung hat einen Nachruf auf die Glühbirne verfasst.

Der Stern hat passend zur Jahreszeit Stimmen zur Festbeleuchtung aus verschiedenen Städten eingeholt. Außerdem schreibt das Magazin, wie ein Weihnachtsbaum mit Leuchtdioden aussehe, könne man sich in diesem Jahr in New York ansehen.

Hintergrund

Vor 125 Jahren im Jahr 1883 soll die erste Glühbirne in Deutschland hergestellt worden sein. Zuvor gab es Patentstreitigkeiten, weil bereits seit 1809 verschiedene Materialien wie etwa Papier, Bambus- oder Metallfäden in verschiedenen Ländern leuchteten. Das Basispatent erhielt 1880 Thomas Alva Edison. Wer noch einmal genau nachlesen will, wie eine Glühbirne funktioniert, tut das am besten kindgerecht bei Physik für Kids, ein Portal der Uni Oldenburg.

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