+
Wer Googles Browser Chrome nutzt, der kann sich über Angriffe auf sein Konto informieren lassen. Foto: Britta Pedersen

Google bekämpft Passwort-Klau und laxe Sicherheit

So mancher Internet-Nutzer ist bequem. Er nutzt ein Passwort für verschiedene Accounts. Doch: Wird das Passwort von Hackern entschlüsselt, haben sie Zugriff auf all diese Konten. Google will das verhindern - und empfiehlt seinen Nutzern die "Passwort-Warnung".

Berlin (dpa/tmn) - Google sagt Phishing und mehrfach genutzten Passwörtern den Kampf an. Mit einer Erweiterung für den Chrome-Browser namens Passwort-Warnung sollen Google-Nutzer besseren Überblick über ihr Passwort behalten und im Falle einer Kompromittierung sofort benachrichtigt werden.

Dazu speichert Passwort-Warnung das eigene Google-Passwort verschlüsselt ab. Gibt man es nun unabsichtlich oder absichtlich auf anderen Internetseiten ein, erhält man eine Warnung. Damit soll zum einen verhindert werden, dass Betrüger über Phishing-Seiten die Passwörter von Google-Accounts abgreifen. Zum anderen wird dadurch auch verhindert, das Nutzer dasselbe Passwort mehrfach für verschiedene Dienste benutzen. Das ist aus Sicherheitsgründen nämlich nicht empfohlen. Wird nämlich ein Nutzerkonto oder Onlinedienst gehackt, erhalten Angreifer Zugriff auf gleich mehrere Konten.

Die Open-Source-Erweiterung ist kostenlos im Chrome Web Store verfügbar.

Google Passwort-Warnung für Chrome

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mobilfunk-Netztest: Telekom weiter vorn, Qualität steigt
Das Mobilfunknetz in Deutschland wird besser, aber alte Schwächen gibt es nach wie vor. Auch bei der Platzierung der drei großen Anbieter im "Chip"-Netztest gibt es …
Mobilfunk-Netztest: Telekom weiter vorn, Qualität steigt
Updates für HP-Drucker mit Sicherheitslücke
Mehrere Druckermodelle von HP weisen Sicherheitslücken auf. Ob das eigene Gerät betroffen ist, können Verbraucher auf einer Liste des Herstellers überprüfen. Zudem steht …
Updates für HP-Drucker mit Sicherheitslücke
Microsoft stellt PDF-Betrachter ein
Der Countdown für das Ende der Reader-App läuft: Microsoft wird das Programm im Februar 2018 abschalten. Nutzer können dann auf Alternativen ausweichen.
Microsoft stellt PDF-Betrachter ein
Chrome-Erweiterung schöpft Facebook-Daten ab
Eine Chrome-Erweiterung namens Browse-Secure gibt vor, den Google-Browser sicherer zu machen. Tatsächlich schöpft sie aber Kontaktdaten aus den sozialen Netzwerken …
Chrome-Erweiterung schöpft Facebook-Daten ab

Kommentare