Asylstreit: Jetzt mischt sich Trump ein

Asylstreit: Jetzt mischt sich Trump ein
+
Peking - Die chinesische Regierung hat eine Verwicklung in die Hacker-Angriffe auf den US-Internetkonzern Google entschieden bestritten.

Google: China bestreitet Verwicklung in Hacker-Angriff

Peking - Die chinesische Regierung hat eine Verwicklung in die Hacker-Angriffe auf den US-Internetkonzern Google entschieden bestritten.

“Offene oder indirekte Beschuldigungen, dass die chinesische Regierung an den Cyber-Attacken beteiligt war, sind ohne Grundlage und zielen darauf ab, China zu verunglimpfen“, sagte ein Sprecher des Pekinger Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua vom Montag. China sei selbst “das größte Opfer“ von Hacker-Angriffen. Der Sprecher reagierte auf Vorwürfe von Google, dass die Angriffe auf das Unternehmen im Dezember aus China kamen. Der Internetkonzern hat daraufhin sein China-Engagement auf den Prüfstand gestellt.

Google kündigte auch an, seine Suchergebnisse in China nicht mehr selbst zensieren zu wollen, was China aber nicht erlauben will. Der Ministeriumssprecher verteidigte die Zensur. Die Verwaltung des chinesischen Internets “passt zu den nationalen Bedingungen Chinas und stimmt mit der Praxis in den meisten Ländern überein“. “Online-Informationen, die zum Umsturz der Staatsgewalt, Gewalt und Terrorismus aufrufen oder Pornografie beinhalten, sind ausdrücklich verboten“, zitierte Xinhua den Sprecher. China habe alles Recht, diese “illegalen und schädlichen Online-Inhalte“ zu unterbinden.

Länder hätten verschiedene nationale Bedingungen und verwalteten das Internet deswegen unterschiedlich, so der Sprecher. Chinas Internet blockt oder filtert politisch heikle Inhalte wie Informationen über Menschenrechtsverletzungen oder über die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989. Auch werden immer wieder Bürgerrechtler unter dem Vorwurf der “Anstiftung zum Umsturz der Staatsgewalt“ zu teils hohen Haftstrafen verurteilt, weil sie kritische Aufsätze über die Ein-Parteien-Diktatur in China und Forderungen nach Demokratie im Internet verbreitet hatten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schöne Tierfotos schießt man nicht von oben herab
Gute Tierfotografie ist definitiv nicht einfach. Nicht nur, dass der Fotograf sich einem Tier nicht mitteilen kann, auch körperlich ist er gefordert. Was für ein …
Schöne Tierfotos schießt man nicht von oben herab
Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod
Nach dem Überraschungserfolg mit den drahtlosen AirPods-Ohrhörern startet Apple mit dem vernetzten Lautsprecher HomePod sein zweites Soundprojekt. Deutsche Interessenten …
Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod
Instagram warnt Nutzer nicht mehr vor Screenshots in Stories
Schnell einen Screenshot von einem sonst nur zeitlich begrenzt abrufbaren Inhalt machen - darüber wurden Nutzer der Foto Plattform Instagram bisher informiert. Doch in …
Instagram warnt Nutzer nicht mehr vor Screenshots in Stories
Im Zweifel zum günstigeren LTE-Tarif greifen
Ohne das Internet auf dem Smartphone geht fast nichts. Deshalb greifen manche Verbraucher zu den teuren Tarifen, um schnellstmögliche Verbindungen zu erreichen. Doch das …
Im Zweifel zum günstigeren LTE-Tarif greifen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.