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Google feiert die Frühlingsanfang mit einem Google Doodle. Ein schwarzes Männchen mit Gieskanne lässt Bäume und Blumen erblühen.

Tagundnachtgleiche

Google Doodle: Blümchen zum Frühlingsanfang

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München - Google feiert den Frühlingsanfang am 20. März mit einem eigenen Google Doodle. Begrüßt wird der Frühling von einem schwarz-weißen Google-Männchen, mit Gießkanne das Bäume und Blumen erblühen lässt. 

Heute ist Frühlingsanfang! Ja erst heute, am 20. März. Und Google feiert das mit einem Google Doodle als Logo. Zwar hatten viele in den vergangenen Wochen angesichts frühlingshafter Temperaturen und erster Blumen und Blüten bereits das Gefühl, der Frühling sei längst angebrochen. Kalendarisch beginnt er aber erst jetzt. Der Tag wird übrigens auch als Äquinoktium bezeichnet. Das lateinische Wort beschreibt die Tagundnachtgleiche. Es gibt sie genau zwei Mal im Jahr - jeweils zu Beginn von Frühling und Herbst, wenn die Sonne den Äquator passiert. Wie der Name schon sagt, sind Tag und Nacht an diesen Tagen gleich lang.

Das zeigt das Google Doodle zum Frühlingsanfang

Google begrüßt den Frühlingsanfang beziehungsweise die Frühlingstagundnachtgleiche mit einem animierten, erblühenden Google Doodle. Zunächst sieht der User ein kleines, molliges schwarz-weißes Männchen mit einer Gießkanne in der Hand - und zwar dort, wo sonst das zweite "g" im Google-Logo steht. Mit der Gießkanne gießt das Männchen erst rechts von sich etwas Wasser auf den Boden, später links von sich und wässert dann schließlich sich selbst. Das Wasser lässt nach und nach Bäume und Blumen sprießen. Das große G im Google-Logo ist ein schwarzer Baum mit grünen Blättern und roten und orangefarbenen Blüten. Daneben wachsen zwei kleine Blumen (zwei "o") - eine mit orange-roter Blüte und einer roten Blüte. Auf der anderen Seite des Männchens wachsen eine hohe Blume mit mehreren Blüten und etwas, was anmutet wie ein bunter Farn. Am Ende sprießen dem Männchen selbst auch bunte Blumen aus dem Kopf.

Darum gibt es Google Doodles

Google nutzt Doodles, um Feiertage, Geburtstage oder das Leben beziehungsweise die Werke oder Erfindungen berühmter Menschen zu würdigen. Am 7. März hatte es beispielsweise ein Doodle zum Weltfrauentag gegeben. Im Google-Logo sind 2014 aber auch schon die Feministin Simone de Beauvoir, die Gorilla-Forscherin Dian Fossey, die expressionistische Malerin Gabriele Münter und eine Aktion zum Valentinstag aufgetaucht. Außerdem gab es ein Doodle gegen Schwulenfeindlichkeit - anlässlich der Olympischen Winterspiele in Sotschi.

So sah das allererste Google Doodle im Jahr 1998 aus. Larry Page und Sergey Brin, die beiden Gründer, hatten sich das Logo mit dem Strichmännchen ausgedacht.

Die Idee zum Google-Doodle hatten die Gründer Larry Page und Sergey Brin schon 1998. Damals bestand es noch aus einem Strichmännchen hinter dem zweiten "o" und war als lustige Nachricht für Google-User gedacht, um zu signalisieren, dass die Chefs gerade nicht im Haus sind. Zwei Jahre später baten Page und Brin den Praktikanten Dennis Hwang, ein Google-Doodle anlässlich des französischen Nationalfeiertags zu designen. Die User waren begeistert - und Hwang fortan Googles Doodle-Chefdesigner. Inzwischen gibt es ein ganzes Team, das sich um immer neue Doodles kümmern muss. Insgesamt wurden schon über 1000 Grafiken und Animationen für das Google-Logo designt. Einsehen kann man sie auf der "Google Doodle"-Seite.

Frühling macht sich heute auch beim Wetter bemerkbar

Aus meteorologischer Sicht hat der Frühling übrigens bereits am 1. März begonnen. Aber auch zum kalendarischen Frühlingsanfang lässt sich der Lenz nicht lumpen: In Bayern strahlt die Sonne bei bis zu 23 Grad vom blauen Himmel. In Oberbayern und Schwaben hält man dabei vergeblich Ausschau nach Wolken. Und auch in Niederbayern, Oberpfalz, Mittel-, Ober- und Unterfranken trüben nur vereinzelt weiße Wolken den perfekten Start in den Frühling.

Den aktuellen Wetterbericht für Ihre Region finden Sie hier

Die nächste Tagundnachtgleiche findet übrigens zum Herbstbeginn am 22. September 2014 statt.

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