+
Schrödingers Katze malerisch untergebracht im Google-Logo.

Ist sie tot oder lebendig?

Google Doodle: Schrödingers Katze

München - Das Google Doodle vom 12. August widmet sich Erwin Schrödinger. Der österreichische Wissenschaftler wäre heute 126 Jahre alt geworden und hat sich mit seinem Katzen-Experiment unsterblich gemacht.

Am heutigen Montag, den 12. August, wäre Erwin Schrödinger 126 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass hat auch Google sein Doodle gestaltet. Man sieht ein paar physikalische Formeln, eine lebendige und eine tote Katze sowie einen braunen Karton, aus dem die lebendige Katze schaut. Was verbirgt sich hinter dem rätselhaften Doodle?

Es ist Schrödingers Katze. Mit diesem physikalischen Gedankenexperiment hat sich der Österreicher unsterblich gemacht. Es steht für ein Paradoxon der Physik und Philosophie, mit dem der Wissenschaftler die Quantenphysik mächtig durcheinander wirbelte.

Worum geht es dabei? In diesem Experiment - das rein theoretisch gedacht werden muss - wird eine Katze mit einem instabilen Atomkern in einen Karton gesteckt. Dazu kommen noch ein Geigerzähler, ein Hammer und eine Giftgasampulle.

Erinnern Sie sich noch an diese Google Doodles?

Erinnern Sie sich noch an diese Google Doodles?

Was folgt ist eine mögliche Kettenreaktion: Zerfällt der Atomkern, wird der Geigerzähler aktiviert, der anschließend den Hammer auf die Ampulle fallen und das Giftgas entströmen lässt. Die Katze wäre tot. Eigentlich. Denn der Atomkern zerfällt mit derselben Wahrscheinlichkeit, wie dass er stabil bleibt. Das heißt, die Katze könnte auch überleben. Es entsteht eine paradoxe Situation: Für die Außenwelt ist die Katze halb tot und halb lebendig. Erst wenn man den Karton öffnet, weiß man, welche Wahrscheinlichkeit eingetroffen ist - also ob der Atomkern zerfallen ist oder nicht. Aber bis zu diesem Zeitpunkt ist die Katze sowohl tot als auch lebendig.

Schrödingers Experiment ist verschieden interpretiert worden. Unter anderem gibt es die Vorstellung, dass mehrere Realitäten existieren, das heißt, dass die Katze in der einen Realität tot ist und in der anderen lebendig. Eine verständliche Erklärung des Experiments sowie weitere Interpretationen finden Sie in diesem Video.

ms

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Die neue GoPro Hero6 Black im Test
Die neue Top-Action-Cam aus dem Hause GoPro heißt Hero6 Black. Sie kann im Vergleich zu ihrem Vorgänger mit einigen Neuerungen aufwarten. Allerdings schlägt sich das …
Die neue GoPro Hero6 Black im Test
Mobiles Gaming ohne Einschränkungen: Gaming-Laptops im Test
Anspruchsvolles Gaming geht auch auf Laptops, die es mittlerweile durchaus mit den Gaming-Towern aufnehmen können.Welche Modelle sind empfehlenswert?
Mobiles Gaming ohne Einschränkungen: Gaming-Laptops im Test
Gmail-App für iPhones akzeptiert bald andere E-Mail-Konten
Mit der Gmail-App fürs iPhone lassen sich keine E-Mail-Konten anderer Anbieter nutzen. Das will Google künftig ändern und arbeitet an einem entsprechenden Feature. Wie …
Gmail-App für iPhones akzeptiert bald andere E-Mail-Konten
Viele Streaming-Kunden kennen ihre Rechte nicht
Fast jeder Internetnutzer konsumiert Streaming-Dienste. Dabei akzeptieren die meisten Benutzer die AGB der Anbieter, ohne sie vorher gründlich gelesen zu haben und sind …
Viele Streaming-Kunden kennen ihre Rechte nicht

Kommentare