+
Feministin, Schriftstellerin und Philosophin war Simone de Beauvoir, die Google mit einem Doodle ehrt.

Suchmaschinen-Titelbild

Google Doodle für Simone de Beauvoir 

Mountain View - Sie schrieb eines der bedeutendsten Werke des Feminismus: Am Donnerstag wäre Simone de Beauvoir 106 Jahre alt geworden. Google ehrt die Philosophin mit einem Doodle.

Sie würde am Donnerstag ihren 106. Geburtstag feiern: Google gratuliert der französischen Autorin Simone de Beauvoir zu ihrem Ehrentag mit einem Doodle. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein speziell erstelltes Titelbild für die Startseite der Suchmaschine. In diesem Fall ersetzt ein gezeichnetes Porträt der Philosophin und Schriftstellerin ein "O" des Google-Logos.

De Beauvoir gilt als eine der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. "Man kommt nicht als Frau zur Welt – man wird es", war eine der zentralen Thesen der Feministin. Die Französin, die eine freie Liebe mit Jean-Paul Sartre lebte, veröffentlichte sie 1948 in ihrem Welterfolg "Das andere Geschlecht". Mit ihren Überlegungen zur Rollenverteilung der Geschlechter machte sie sich nicht überall beliebt: Der Vatikan setzte das Werk der bekennenden Atheistin auf die Liste der verbotenen Schriften.

Neben philosophischen Überlegungen beschäftigte sich die Schriftstellerin auch mit ganz praktischen frauenrechtlichen Forderungen: Sie engagierte sich für eine legale Schwangerschaftsunterbrechung und bekämpfte Prostitution.

Für viele Feministinnen war Simone de Beauvoir das große Vorbild. Alice Schwarzer etwa verfasste mehrere Bücher über die feministische Vordenkerin. De Beauvoir selbst schrieb neben philosophischen Werken auch Romane.

Erinnern Sie sich noch an diese Google Doodles?

Erinnern Sie sich noch an diese Google Doodles?

Im Jahr 1986 starb die Intellektuelle in Paris. Fast 30 Jahre später ehrt Google sie nun mit einem Doodle. Entstanden sind die Titelbilder bereits im Gründungsjahr der Suchmaschine 1998. Die beiden Unternehmensgründer Sergei Brin und Larry Page wollten das Burning Man-Festival in Nevada besuchen. In Anlehnung an den „Brennenden Mann“ des Festivals fügten sie ein Strichmännchen in das Google-Logo ein und erfanden damit das erste Google-Doodle.

Wer in Erinnerungen schwelgen will, kann alle bisherigen Google-Doodles auf einer eigenen Seite sehen.

wei

Lesen Sie dazu auch:

Google Doodle für Autorin von Nils Holgersson

Google Doodle für den "Menschlichen Computer"

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Falsche Drittanbieter-Forderungen: So wehren Sie sich
Fünf Euro für ein Klingelton-Abo? Und 2,99 Euro für einen Download, an den sich niemand erinnert? Solche Posten tauchen immer wieder in Mobilfunkrechnungen auf und …
Falsche Drittanbieter-Forderungen: So wehren Sie sich
ARM kündigt Chip für künstliche Intelligenz an
Smartphones und andere mobile Geräte werden bald viel besser Aufgaben künstlicher Intelligenz bewältigen können. Dafür sollen neue Chipdesigns von ARM sorgen. Und Apple …
ARM kündigt Chip für künstliche Intelligenz an
Router im Test: Mit welchem Gerät Sie am schnellsten online gehen
Und hopp! So ein schnelles Internet wünscht sich jeder. Klappt aber nicht immer. Lesen Sie, wie die Stiftung Warentest Router bewertet. Den Router zu wechseln, lohnt …
Router im Test: Mit welchem Gerät Sie am schnellsten online gehen
Dateien per Bluetooth empfangen
Kleine Datenmengen lassen sich bequem mit Hilfe des Funkstandards Bluetooth austauschen. Das funktioniert auch zwischen Rechner und Handy.
Dateien per Bluetooth empfangen

Kommentare