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Google hat sich die Lizenz zum Stromhandel gesichert.

Gibt es bald Google-Strom?

Mountain View - Der Antrag ist gestellt, die Tochtergesellschaft Google Energy bereits gegründet: Der Internetriese Google hat sich um eine Lizenz zum Stromhandel beworben.

“Wir haben keine konkreten Pläne. Wir wollen in der Lage sein, Elektrizität zu kaufen und zu verkaufen, falls es zu einem Teil unserer Produktpalette wird”, zitiert Bernd Kling auf www.teczilla.de eine Unternehmenssprecherin.

Dabei würde ein entsprechender Schritt für den Konzern durchaus Sinn machen. Schließlich betreibt Google 24 Datenzentren, die schweizer Nachrichtenseite www.news.worldsites-schweiz.ch beruft sich auf Quellen, die die Anzahl seiner Server auf über eine Million schätzen.

Würde Google zum Großhändler in Sachen Strom aufsteigen, könnte das Unternehmen die Energie für den Eigenbedarf günstiger beziehen. Doch noch hat die US-Behörde Federal Energy Regulatory Commission (FERC) den Antrag nicht genehmigt.

Dem Image des Konzerns würde das keineswegs Schaden, ganz im Gegenteil: Seit Jahren engagiert sich Google auf dem Energiemarkt.Erklärtes Ziel ist es, ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden. Dershalb steckt Google zweistellige Millionenbeträge in die Entwicklung erneuerbarer Energien und betreibt eine 1,6 Megawatt-Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Konzernzentrale.

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