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Kann Google Grippewellen schneller erkennen als Ärzte?

Google erkennt Grippewellen

Anhand von Suchanfragen kann Google ermitteln, wie sich die Grippe in den USA verbreitet. Den Dienst soll es auch für andere Regionen der Welt und Krankheiten geben.

Google, die Internet-Suchmaschine, kann nach eigenen Angaben Grippewellen in den USA schneller erkennen als die Gesundheitsbehörden. Bislang deckt das Grippe-Frühwarnsystem google.org/flutrends nur die 50 Bundesstaaten der USA ab.

Wo sich die Influenza (Grippe) ausbreitet, häufen sich auch die Anfragen mit grippebezogenen Suchwörtern, wie die Tochterorganisation Google.org des Internetkonzerns im kalifornischen Mountain View berichtete. Auch wenn nicht jeder Fragende Grippe habe, spiegele die Zahl der Suchanfragen recht genau die Entwicklung der Grippesaison wieder. Das belege ein Vergleich mit den Daten der US-Seuchenkontrollbehörde CDC. Der aktuelle Trend lasse sich dabei meist sieben bis zehn Tage früher erkennen als mit den amtlichen Daten. In Deutschland überwacht das Robert-Koch-Institut die Grippe-Verbreitung. Informationen gibt es auf der Internetseite.

Nach Informationen der "New York Times" überlegen die Entwickler jedoch, den Dienst auf andere Weltregionen und Krankheiten zu erweitern.

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