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Sergey Brin, einer der Gründer des Weltunternehmens Google, stellte im Sommer 2012 die Datenbrille vor.

Rund 40.000 potentielle Käufer

Warteliste für Google-Brille

Mountain View - Google hat angesichts enormer Nachfrage nach seiner Datenbrille eine offene Warteliste für das futuristische Gerät eingeführt - die US-Bürgern vorbehalten bleibt.

Das Testprogramm für die Computerbrille Google Glass steht vor der nächsten Ausweitung. Der Internet-Konzern schaltete am Mittwoch eine offene Warteliste frei. In einer ersten Runde hatten rund 10 000 Nutzer Google Glass zur Probe erhalten. Dann wurde jedem von ihnen erlaubt, bis zu drei weitere Leute einzuladen. Mit einem offiziellen Marktstart wird bisher nicht vor dem kommenden Jahr gerechnet.

Die Warteliste ist laut Google nur für Einwohner der USA gedacht. Allerdings kann man in dem Online-Formular auch andere Länder aussuchen, was auf eine geplante internationale Ausweitung des Programms hinweisen dürfte. Google hatte die ersten „Glass Explorer“ genannten Testnutzer aus einer Vielzahl von Interessenten ausgesucht, sie mussten 1500 Dollar für das Gerät bezahlen.

Google will in diesem Jahr eine neue Version der Datenbrille verteilen. Sie soll mit der Zeit auch für Brillenträger geeignet sein, wenn entsprechende Linsen-Aufsätze verfügbar sind.

Das Unternehmen macht noch keine Angaben dazu, wann Google Glass regulär auf den Markt kommen könnte. Verwaltungsratschef Eric Schmidt hatte im Frühjahr angedeutet, dass bis dahin mindestens ein Jahr vergehen dürfte.

dpa

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