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Google ändert das Layout seiner Ergebnisseiten und nähert sich damit der Gestaltung des Suchmaschinen-Konkurrenten Bing von Microsoft an.

Google nähert sich Layout von Bing an

Mountain View/Hamburg - Google ändert das Layout seiner Ergebnisseiten und nähert sich damit der Gestaltung des Suchmaschinen-Konkurrenten Bing von Microsoft an.

Bei der Darstellung der Suchergebnisse blendet das Unternehmen künftig auf der linken Seite Filter-Optionen für bestimmte Inhalte-Typen ein, die sich je nach Suche dynamisch verändern. Die Änderungen wurden am Mittwochabend (18.00 Uhr MESZ) zunächst in den USA freigeschaltet und sollen in den kommenden Tagen weltweit sichtbar sein, sagte Nundu Janakiram, Produktmanager bei Google, in einer Telefonkonferenz. Bei einer Suche nach einem wissenschaftlichen Thema wie zum Beispiel “Superstringtheorie“ können die Suchergebnisse nach Nachrichten, Bildern, Videos oder Büchern gefiltert werden.

Wird dagegen nach einem Begriff wie “rote Schuhe“ gesucht, tauchen zusätzlich auch Shopping-Angebote im Web als Suchkategorie auf. Sucht man nach aktuellen Themen wie “Fußball Nationalmannschaft“, bietet Google künftig neben Nachrichten und Blogs eine spezielle Rubrik “Updates“ an, in der die Suchtreffer auf einer Zeitleiste optisch dargestellt werden. Dabei erkennt Google automatisch, ob eine Anfrage erst ab einem gewissen Zeitpunkt im Web an Relevanz gewonnen hat. So kann beispielsweise eine Suche nach “Vulkan Island“ mit einem Mausklick auf die Zeit nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull begrenzt werden.

Google hatte im Mai 2007 eine universelle Suche über verschiedene Inhalte-Arten wie Text, Bild und Video eingeführt, die man über Filter-Links wiederum auf bestimmte Inhaltetypen begrenzen konnte. Mit der aktuellen Änderung wird die Auswahl der Filter fallbezogen angepasst. Im Juni 2009 schaltete Google-Wettbewerber Microsoft seine Suchmaschine Bing online. Im Layout von Bing wurde von Anfang an die Option betont, Suchanfragen in den Kategorien Bilder, Videos, Nachrichten und Karten anzeigen zu lassen.

dpa

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