Google stimmt offenbar Millionenstrafe zu

San Francisco - Im Streit um mutmaßliche Verstöße gegen den Datenschutz von Nutzern des Safari-Browsers hat der US-Suchmaschinenbetreiber Google offenbar einem Vergleich in Millionenhöhe zugestimmt.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP will Google offenbar einen Vergleich in Höhe von 22,5 Millionen Dollar (18,3 Millionen Euro) zahlen. Dies berichtete eine mit den Verhandlungen von Google vertraute Person der AP am Dienstag.

Die Einigung benötigt noch die Zustimmung der US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC). Sollte diese den Vergleich anerkennen, wäre es die höchste jemals von der FTC verhängte Strafe.

Bereits im Februar hatte „Wall Street Journal“ berichtet, dass es Google offenbar mit einem Trick gelungen war, den Datenschutz im Safari-Browser des Rivalen Apple auszuhebeln. So sei es dem Suchmaschinenbetreiber gelungen, auch dann sogenannte Tracking-Cookies auf den Geräten von Nutzern abzusetzen, die dies eigentlich per Einstellung untersagt hätten. Nachdem das Blatt den Konzern zu der Praxis befragt hatte, habe Google die Software abgeschaltet, hieß es weiter.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Betrüger locken zur Zahlung für Whatsapp-Nutzung
Das Whatsapp-Konto ist abgelaufen und muss innerhalb von 48 Stunden für 99 Cent freigeschaltet werden? Wer solch eine E-Mail bekommt, ist im Visier von Betrügern.
Betrüger locken zur Zahlung für Whatsapp-Nutzung
Labo: Nintendo lässt Switch-Besitzer Pappspielzeug basteln
Wenn das kein ungewöhnliches Zubehör für die Nintendo Switch ist: Der Labo ist eine Art Do-it-Yourself-Baukasten. Damit basteln Nutzer Pappwerke, die sich mit der …
Labo: Nintendo lässt Switch-Besitzer Pappspielzeug basteln
Apple wird Nutzer die iPhone-Drosselung abschalten lassen
IPhones mit alten Akkus werden in ihrer Leistung von Apple gedrosselt, um ein plötzliches Abstürzen zu vermeiden. Das sorgte für einen Skandal. Nun kann diese Funktion …
Apple wird Nutzer die iPhone-Drosselung abschalten lassen
Nach KRACK-Sicherheitslücke: Ist das WLAN wieder sicher?
Die Sicherheitslücke KRACK erschütterte im Oktober 2017 das Internet. Plötzlich war WLAN über die sicher geglaubte WPA2-Verschlüsselung angreifbar. Doch was wurde …
Nach KRACK-Sicherheitslücke: Ist das WLAN wieder sicher?

Kommentare