Peinliche Panne

Google-Suche nach Asylheim führt zur NPD

Chemnitz - Wer im Suchfeld des Kartendienstes von Google die Begriffe „Asylheim“ und „Chemnitz“ eingibt, bekommt als Ergebnis  die Landesgeschäftsstelle der rechtsextremen NPD in Riesa angezeigt.

Auf diese Panne bei Google Maps ist die in Chemnitz erscheinende „Freie Presse“ gestoßen. Ein Google-Sprecher sprach gegenüber der Zeitung von einem „offensichtlichen Fehler“, nach dessen Ursachen geforscht werde. Der Chaos Computer Club Dresden vermutet dem Bericht zufolge, dass der für die Suche im Netz verwendete Algorithmus für die Panne verantwortlich sein könnte. Wenn die Rechtsextremisten die beiden Begriffe häufig in Kombination verwendeten, vermute die Suchmaschine, dass alle drei zusammengehörten.

Ein Google-Sprecher teilte mit, dass der Fehler inzwischen behoben sei. Wer jetzt die beiden Suchbegriffe eingibt, bekommt die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Chemnitz als Ergebnis.

Im Januar hatte Google Maps zeitweise den Theodor-Heuss-Platz in Berlin unter seinem alten Namen angegeben: Adolf-Hitler-Platz. Dieser Faux-pas war zustande gekommen, weil der Kartendienst den Vorschlag eines User akzeptiert hatte, die in der Nazizeit benutzte Bezeichnung des Platzes als dessen Alternativ-Namen zu verwenden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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