Gordon Brown antwortet bei YouTube

London - Der britische Premierminister Gordon Brown hat das Internet für sich entdeckt: Seit Montag gibt er bei YouTube Antworten auf Fragen über seine Politik und seine Anschauungen.

Damit habe das Volk nun die Möglichkeiten, die bislang nur Politiker bei der wöchentlichen Fragestunde des Premierministers im Unterhaus hatten, erklärte Brown beim Start der Website www.youtube.com/downingst . Dies sei eine "aufregende neue Initiative".

Tatsächlich ist der Premier jedoch nicht der erste Politiker des Königreichs, der sich im Internet präsentiert. Schon lange berichtet Oppositionsführer David Cameron von der Konservativen Partei in seinem "Webcameron" genannten Internet-Forum über tägliche Aktivitäten. So wie nun auch Brown setzt Cameron dabei Videofilme ein. Beobachter sehen in Browns YouTube-Auftritten einen Versuch, aus dem seit Monaten anhaltenden Umfragetief herauszukommen.

"Ich bin hier, um Ihre Fragen zu beantworten", erklärt der virtuelle Premier. Und er gibt gleich die Richtung vor: Er meine Antworten zu Frage danach, "wie die Globalisierung funktioniert, wie der Klimawandel verläuft, wie wir die Häuser bauen können, die wir brauchen, wie wir die Jobs für unsere Zukunft schaffen, wie wir eine bessere medizinische Versorgung aufbauen, und wie wir all die vielen staatlichen Dienstleistungen verbessern".

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