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Nicht für jeden Spieler nötig: Grafikkarten jenseits der 300-Euro-Marke lohnen sich in der Regel nur für Nutzer mehrerer Bildschirme und Zusatzeffekte wie zum Beispiel 3D. Foto: Franziska Gabbert

Grafikkarten: Nicht unter zwei GB Videospeicher und 100 Euro

München (dpa/tmn) - Schon ab 110 Euro können Spieler anständige Grafikkarten für Spiele in Full-HD bekommen. Das beste Verhältnis von Kaufpreis zu Leistung haben die Mittelklassemodelle zwischen 200 und 300 Euro.

Grafikkarten für Spieler sollten heute mindestens zwei Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher haben. Da viele moderne Spiele mittlerweile zwei GB voraussetzen, seien Modelle mit weniger Speicher keine gute Wahl. Das rät die Zeitschrift "Gamestar" (Ausgabe 12/2014), die verschiedene Modelle getestet hat. Das Ergebnis: Schon Einsteigermodelle zwischen 110 und 185 Euro bieten ausreichend Leistung, um auch moderne Spiele in HD-Auflösung zu spielen.

Im Vergleich zu Spitzenmodellen müssen Spieler aber Abstriche machen. Die getesteten Grafikkarten mit Radeon-R7- oder -R9-Chip waren stellenweise mit hochdetaillierter Grafik, Anti Aliasing oder Kantenglättung überfordert.

Die meiste Leistung pro Euro gibt es laut "Gamestar" im Preissegment zwischen 200 und 300 Euro. Diese Modelle mit drei bis vier GB Videospeicher liefern auch jenseits der Full-HD-Auflösung bei 2560 zu 1440 Bildpunkten (QHD) gute Leistungen. Der Grafikchip Radeon R9 290 schneidet hier als Preis-Leistungs-Sieger ab. Probleme machten bei einigen getesteten Modellen teilweise hoher Stromverbrauch und deutlich hörbare Lüftergeräusche unter Last.

Grafikkarten jenseits der 300-Euro-Marke lohnen sich in der Regel nur für Nutzer mehrerer Bildschirme und Zusatzeffekte wie 3D oder Bildverbesserung. Wer nur einen einzelnen Full-HD-Bildschirm an seinem Spieler-PC angeschlossen hat, reizt die Leistung der Flaggschiffmodelle mit dem Radeon-R9-290X-Chip oder Nvidias Geforce GTC 980 in der Regel nicht aus. Erst bei zwei oder mehr Monitoren und 4K-Auflösung werden sie richtig gefordert.

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