Gratis-Software aus dem Internet: Fürs Texte tippen und Viren killen

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<P><BR><BR>Mit einem kostenlosen Office-Paket spart man hunderte Euro<BR>VON FLORIAN ERNST<BR>Ein Computer kann noch so vor Gigabytes strotzen, mit DVD-Laufwerk und Flachbildschirm ausgestattet sein - ohne praktische und hilfreiche Programme verkommt er schnell zum Staubfänger. Schön, dass es viele dieser kleinen und großen Helfer im Internet gibt. Kostenlos.<BR>"Open Office"</P><P>Dieses Büro-Software-Paket ist vom Leistungsumfang mit "Microsoft Office" und seinen populären, aber teuren Bestandteilen "Word", "Excel", "Power Point" und "Access" zu vergleichen. Es enthält ein Textverarbeitungsprogramm, mit dem man Dokumente anlegen kann, wie beispielsweise Briefe oder Aufsätze. Daneben bietet es Anwendungen für die Tabellenkalkulation, zum Erstellen von Präsentationen und von Datenbanken.<BR>Praktisch ist, dass diese Programme im Wesentlichen zu den oben genannten Microsoft-Produkten kompatibel sind: Ein Word-Dokument kann mit Open Office geöffnet werden. Ebenso kann ein Open-Office-Dokument als Word-Datei gespeichert und dann mit Word bearbeitet werden.<BR>Unter www.openoffice.org kann man die aktuelle Programmversion für alle gängigen Betriebssysteme herunterladen. Wer nur mit einem Modem ausgestattet ist, braucht allerdings Geduld: Bis die 65 Megabyte (MB) auf der Festplatte gespeichert sind, können in der Regel mehrere Stunden vergehen.<BR>"Antivir"</P><P>In jüngster Zeit wird ständig vor schadhaften Viren gewarnt. Ein Viren-Scanner gehört deswegen zur Pflicht-Ausstattung bei jedem Computer. Das kostenlose und häufig verwendete "Antivir" ist ein solches Programm, das 50 000 Schädlinge erkennt: Einmal installiert, überwacht es alle Laufwerke auf möglicherweise angreifende Störenfriede. Außerdem erhält der Internet-Nutzer eine Nachricht, wenn neue Virendefinitionen erschienen sind. Diese Updates sollte man stets herunterladen, um gegen neu programmierte Viren gewappnet zu sein. Antivir (ca. vier MB) ist auf der Website www.free-av.de für alle gängigen Windows-Versionen erhältlich.<BR>"Acrobat Reader"</P><P>Dieses Programm ermöglicht das Öffnen und Drucken von PDF-Dokumenten, die visuelle Elemente wie Texte, Tabellen oder Fotos enthalten können. Der Vorteil von PDF (Portable Document Format) ist, dass die Dateien mit dem Acrobat Reader unabhängig vom Betriebssystem geöffnet werden können. Auf vielen Websites werden deswegen Produktkataloge oder Informationsbroschüren im PDF-Format angeboten. Die Software (15,5 MB) gibt es beim Hersteller Adobe: www.adobe.de/products/acrobat/readstep2.html.<BR>"Word-to-PDF"</P><P>Um selber PDF-Dokumente zu erzeugen, braucht man ein Programm, das mehrere hundert Euro kostet - oder das kostenlose "Word to PDF". Allerdings kann diese Anwendung (1,4 MB) nur Word-Dateien ab der Version Word97 in das plattformunabhängige Format wandeln. Herunterladen kann man es bei www.smile-to-me.de/tools.htm. Die Installation ist nicht ganz einfach, wird aber auf der Website gut erklärt.<BR>"Winzip"</P><P>Mit dieser Software können Dateien ohne Informationsverlust komprimiert werden, so dass sie weniger Speicher verbrauchen. Das ist nützlich, wenn die Festplatte voll ist oder eine größere Datei per E-Mail verschickt werden soll. Freilich kann man die ZIP-Dateien auch wieder entpacken und in ihren Ur-Zustand bringen. Eine kostenlose Testversion dieses nützlichen Werkzeugs (1,8 MB) kann unter www.tucows.com/preview/194294. html heruntergeladen werden.<BR>Downloads, die Geld sparen: Schnell fündig wird, wer im Internet nach kostenlosen Programmen sucht.Foto: dpa</P>

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