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Da gehören Grüne-Punkt-Verpackungen rein: Diese überdimensionale Gelbe Tonne war Teil einer Messe in Leipzig.

Umwelt-Symbol: Grüner Punkt hat ausgedient

Seit 1990 leitete der Grüne Punkt die Deutschen durch ihre Mülltrennung. Durch eine neue Richtlinie wird das Abfall-Zeichen an Bedeutung verlieren.

Durch eine neue Verordnung besteht ab Januar keine Pflicht mehr, den Grünen Punkt auf Verpackungen zu drucken. Zwar muss der Abfall weiter getrennt werden, doch wird das Umweltsymbol an Bedeutung verlieren, vermutet die Welt.

Um Gebühren für die Nutzung der Marke "Grüner Punkt" zu sparen, werden die Supermarkt-Ketten die neue Freiheit ausnutzen. Laut Welt Online haben die Konkurrenten Rewe und Edeka bereits angekündigt, den Punkt auf dem Layout von neuen Verpackungs-Auflagen wegzulassen.

Duales System Deutschland (DSD) heißt die Firma, die den Grünen Punkt 1990 auf den Markt brachte und mit ihm die Mülltrennung vereinfachte. In 23 europäischen Staaten hat sich die Kennzeichnung durchgesetzt, beispielsweise der Green Dot in Großbritannien.

2004 war DSD an die Börse gegangen. Kritiker warfen dem Unternehmen jedoch Manipulation bei den Zahlen vor. Und auch gesellschaftlich sei das Modell überholt gewesen, schreibt die Zeit: Moderne Trennungstechniken hätten den Grünen Punkt überflüssig gemacht. Ohnehin hatten nur wenige die Regeln der Verpackungstrennung durchschaut, will der SWR aufgedeckt haben und erklärt diese auch gleich.

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