Günstig in die Röhre schauen

- Mit einem PC ist zwar schon der erste Schritt in die digitale Welt gemacht, aber wer den Rechner für Hobby oder Büro einsetzen möchte, der braucht dazu noch weitere Zusatzgeräte - und dabei gibt es einiges zu beachten. Viele Computerhersteller bieten zwar günstige Komplettlösungen an, bei denen der Rechner gleich zusammen mit einem Monitor angeboten wird, aber je nach Einsatzweck sollte man Geräte von unterschiedlichen Herstellern bevorzugen.

<P>Generell sind heute zwei Arten von Monitoren auf dem Markt. Neben den eher klobigen Röhrenmonitoren gibt es seit einigen Jahren auch schlanke LCD-Bildschirme, die wenig Platz beanspruchen. Wer jetzt denkt, dass Röhrenbildschirme altmodisch sind, der liegt falsch, denn beide Arten von Monitoren haben ihre Vorteile. Röhrenbildschirme sind konkurrenzlos günstig: Einen guten 17 Zoll-Markenmonitor gibt es schon für unter 100 Euro, während man für einen TFT-Monitor der gleichen Größe gut das Doppelte bis Dreifache auf den Tisch legen muss.</P><P>Flimmerfrei und geringer Stromverbrauch</P><P>TFT ist eine Abkürzung für Thin Film Transistor, die neueste Generation der LCD-Bildschirme. TFT-Bildschirme sind aus vielen Transistoren zusammengesetzt, was eine hohe Bildqualität garantiert. Dazu kommt, dass TFT-Bildschirme wenig Strom verbrauchen, keine lästigen Strahlen verbreiten und eine flimmerfreie Darstellung haben. Wer aber Wert auf eine gute Auflösung und einen großen Bildschirm legt, der bekommt einen hervorragenden Röhren-Bildschirm mit 19 Zoll schon für 150 Euro. Ein vergleichbarer TFT-Bildschirm kostet das Vierfache.</P><P>Auch bei der Anschaffung eines Druckers ist das Einsatzgebiet kaufentscheidend. Allround-Tintenstrahl-Drucker gibt es schon für um die 150 Euro. Tintenstrahldrucker arbeiten mit Tintenpatronen und eignen sich für Anwender, die eher wenige Seiten drucken müssen, weil sie relativ langsam arbeiten. Wer häufiger und mehr Seiten drucken muss, ist mit einem schnelleren Laserdrucker besser beraten, die unter 200 Euro zu haben sind. Für Hobby-Fotografen, die eine Digitalkamera besitzen, gibt es spezielle Fotodrucker. Diese Fotodrucker arbeiten mit der gleichen Technik wie Tintenstrahldrucker, sie haben aber eine höhere Auflösung und statt der üblichen drei bis zu acht Farbpatronen. Viele Fotodrucker kommen auch ganz ohne PC aus: Sie lesen die Daten für den Druck direkt vom Speichermedium der Digitalkamera ab. Besonders komfortabel sind Drucker, in die ein Fotopapier-Schneider integriert ist. Fotodrucker sind für rund 300 Euro zu haben, für den Druck von Texten eignen sie sich allerdings nicht. Wer weniger Wert auf eine hohe Qualität beim Ausdruck von Fotos legt, und auch Texte ausdrucken will, ist mit einem Farb-Tintenstrahldrucker gut beraten. Tests von Druckern und Monitoren findet man in den Print- und Online-Ausgaben der großen Computerzeitschriften Chip, PC Welt, PC Professionell.</P><P>www.chip.de<BR>www.pcwelt.de<BR>www.vnunet.de/pcpro/<BR></P>

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