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Ein gutes Notebook muss nicht teuer sein, wenn man auf ein paar Ausstattungsmerkmale achtet. Foto: Patrick Pleul

Günstige Notebooks: Darauf sollten Schnäppchenjäger achten

In Anzeigen und Zeitungsbeilagen buhlen Discounter und Elektronikmärkte mit vermeintlichen Notebook-Schnäppchen um Käufer. Doch sind Geräte um die 400 Euro wirklich immer eine gute Investition?

Berlin (dpa/tmn) - Es muss nicht immer ein teures Notebook sein: Schnäppchenjäger können auch in der unteren Preisklasse gute Laptops finden. Ein paar Tipps können Käufern bei der Suche nach einem günstigen, aber zugleich guten Notebook helfen:

Prozessor: Die Augen auf haben sollten Nutzer vor allem beim Prozessor: "Speziell im Bereich 400 Euro kann man richtig schnelle Rechner mit Core i3- oder i5-Prozessoren bekommen – oder lahme Enten mit Atom oder Celeron", berichten die Experten des Computermagazins "c't" (Ausgabe 19/15). "Bei einem Core i3 oder Core i5 handelt es sich immer um eine potente CPU."

Arbeitsspeicher: Wie schnell ein Rechner arbeitet, hängt nicht allein vom Prozessor ab: Weniger als vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher sollten es heutzutage nicht mehr sein, raten die Fachleute. Das komme bei Notebooks ab 300 Euro aber auch nicht mehr vor.

SSD statt Festplatte: Besonders flüssig läuft der Rechner, wenn er über einen SSD-Speicher statt einer Festplatte verfügt. Doch bis auf wenige Ausnahmen geht ein breites Angebot hier erst ab 500 Euro los, so die Experten. "Dass die Preise vergleichsweise hoch sind, liegt daran, dass die Hersteller den Konfigurationen mit SSD gerne auch ein flotteres CPU-Modell, einen höher auflösenden Bildschirm oder einen Zusatz-Grafikchip mit auf den Weg geben", so die "c't".

Betriebssystem: Die meisten Notebook-Angebote von Elektronikmärkten und Discountern beinhalten eine Windows-Lizenz. "Wenn der Preis eines Notebooks angesichts der eingebauten Hardware-Komponenten besonders niedrig erscheint, ist häufig kein Windows vorinstalliert", erklären die Experten. Sei dies der Fall, müssten Kunden noch mal rund 100 Euro für eine Windows-Lizenz drauflegen.

Bildschirme: Die geringste Auflösung bei Notebook-Bildschirmen betrage mittlerweile 1366 mal 768 Pixel – egal, ob etwa 11,6 Zoll oder 15,6 Zoll Diagonale. Dabei ist die vertikale Auflösung nach Einschätzung der Experten sehr knapp bemessen. Höhere Auflösungen kosteten nur einen moderaten Aufpreis. Teuer werde es allerdings bei Notebooks mit besonders hohen Auflösungen jenseits von Full HD.

Akkulaufzeit: Bei der Akkulaufzeit zeigen inzwischen auch günstigere Geräte gute Leistungen. "Weniger als fünf Stunden Laufzeit trifft man kaum noch an, sieben bis zehn Stunden sind üblich – auch bei Geräten für kleines Geld", lautet die "c't"-Einschätzung.

Preissuchmaschinen im Internet sind für Schnäppchenjäger bei der Suche nach einem günstigen Notebook sehr nützlich. Diese können nicht nur nach den günstigsten Preisen filtern, sondern auch nach wichtigen Ausstattungsdetails der Geräte sortieren.

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