Hilfe für Wohngemeinschaften, die im Chaos zu versinken drohen, verspricht Flatastic. Foto: Robert Günther
1 von 5
Hilfe für Wohngemeinschaften, die im Chaos zu versinken drohen, verspricht Flatastic. Foto: Robert Günther
Evernote ist ein Klassiker unter den Orga-Apps: Das Tool ermöglicht unter anderem das Erstellen von Notizen, das Speichern von Webinhalten und das Teilen mit anderen Nutzern. Foto: Robert Günther
2 von 5
Evernote ist ein Klassiker unter den Orga-Apps: Das Tool ermöglicht unter anderem das Erstellen von Notizen, das Speichern von Webinhalten und das Teilen mit anderen Nutzern. Foto: Robert Günther
Auf jedem Smartphone ist ein Kalender vorinstalliert, der sich wie etwa der Google Calendar. Foto: Robert Günther
3 von 5
Auf jedem Smartphone ist ein Kalender vorinstalliert, der sich wie etwa der Google Calendar. Foto: Robert Günther
Andreas Weck arbeitet für das Digitalmagazin "t3n". Foto: Johannes Schuba/t3n
4 von 5
Andreas Weck arbeitet für das Digitalmagazin "t3n". Foto: Johannes Schuba/t3n
Tausche Zettel gegen Smartphone: Viele Apps helfen dabei, sich papierlos zu organisieren. Foto: Robert Günther
5 von 5
Tausche Zettel gegen Smartphone: Viele Apps helfen dabei, sich papierlos zu organisieren. Foto: Robert Günther

Alles digital

Gut organisiert ohne Papier

Den Einkaufszettel verlegt, das Terminkärtchen vom Zahnarzt verloren und das Geschenk für Oma vergessen? Im allgemeinen Zettelsammelsurium geht so einiges verloren. Wer dagegen alles an einem Ort und obendrein noch papierlos speichert, hat die Nase vorn.

Berlin (dpa/tmn) – Verlorene Notizen und vergessene Termine treiben einen im Alltag schnell an den Rand des Wahnsinns. Eine Lösung kann es sein, Papier weitgehend zu verbannen und alles digital zu speichern.

Das ist ohne weiteres möglich. Denn fürs papierlose Organisieren fehlt es vom digitalen Einkaufszettel bis hin zur Putzplan-App an nichts. Als Ausgangsbasis kann man schon einmal die auf jedem Smartphone und Tablet vorinstallierte Kalender-App nutzen - oder auch eine andere Kalender-Anwendung installieren.

In jedem Fall werden die Termine - je nach Betriebssystem - über Google- oder Apple-Server synchronisiert. So lassen sich die Kalender nicht nur im Browser öffnen und bearbeiten, die Termine sind auch auf allen anderen Mobilgeräten aktuell, die man mit demselben Konto nutzt. Für den Partner, Freunde, Mitbewohner oder Kollegen kann man ganz nach Bedarf einen oder auch mehrere gemeinsame Kalender erstellen oder freischalten.

Doch es gibt noch mehr Organisationstools wie zum Beispiel Evernote. In der kostenlosen Version können Nutzer Notizen erstellen, Webartikel festhalten und das alles miteinander teilen. In der kostenlosen Version können allerdings nur zwei Geräte miteinander synchronisiert und pro Monat nur 60 Megabyte (MB) an Daten bewegt werden.

Wer To-do-Listen schätzt, sollte die Gratis-App Wunderlist ausprobieren. Damit lassen sich Planungen für jede Lebenslage erstellen und teilen, egal ob Urlaubspläne, Einkaufszettel oder Projekte. Nutzer können Fälligkeitsdaten setzen, Erinnerungen einstellen und einzelne Aufgaben kategorisieren oder als erledigt markieren. Das Fachmagazin "PC-Welt" urteilt: "Das Programm überzeugt vor allem durch seine klar strukturierte, einfache Oberfläche."

Mit der Anwendungen Trello können Nutzer ebenfalls Listen erstellen - und diese wie auf einer Magnettafel frei verschieben. "Das macht die Bedienung intuitiv und erleichtert den Einstieg in das Programm", findet die "PC-Welt". Jede Liste kann verschiedene Teilaufgaben, Checklisten und Links enthalten. Außerdem lassen sich Dateien bis 10 MB anfügen. Jeder Teileintrag kann mit einer Frist versehen und für andere Nutzer freigeschaltet werden. Einen Überblick über alle Termine gibt es im integrierten Kalender. In der Grundversion ist Trello kostenlos.

To-do-Listen und Kalender in einer App bietet auch Any.do. Die App bündelt Informationen aus den auf dem Smartphone vorinstallierten Anwendungen - dafür muss man ihr allerdings diesen Zugriff gewähren.

Famanice will den Familienalltag organisieren helfen: Von der Terminplanung über Einkaufslisten bis zum Stundenplan lässt die App kaum Wünsche offen. Einziger Nachteil: das etwas veraltete Design. In einer werbefinanzierten Version ist die App kostenfrei.

Auch für Wohngemeinschaften gibt es Tools, mit der Putz- und Finanzpläne am Kühlschrank überflüssig werden und mit deren Hilfe der WG-Alltag organisiert werden kann - etwa Flatastic. Auf einer Pinnwand innerhalb der App können Nutzer Mitbewohnern Nachrichten hinterlassen, außerdem gibt es eine Einkaufsliste, einen Putzplan sowie einen Überblick über Finanzen, Verträge und Abos. Die kostenlose, werbefinanzierte App bietet interessante Details. So bekommen Nutzer für das Abhaken von Aufgaben im Putzplan Punkte - so haben alle Mitbewohner einen Überblick, wer wie viel arbeitet.

Viele Tools sind mittlerweile so ausgereift, dass Nutzer fast alle gängigen Alltagsszenerien mit ihnen organisieren können, meint Andreas Weck vom Digitalmagazin "t3n". In der Praxis hätten Anwender aber oft unterschiedliche Ansprüche, nach denen sie Dienste auswählen: "Während Evernote ein besseres Datenschutzkonzept als die Google-Dienste vorweisen kann, da es sich durch In-App-Verkäufe anstatt Werbung finanziert, kann Google mit einer tadellosen Gerätekompatibilität punkten", nennt er ein Beispiel.

Wer derartige Dienste auch beruflich nutzen möchte, sollte darauf achten, nicht allzu sensible Informationen darin zu speichern, rät Weck. "Einen Projektmanagement-Fahrplan über den Google Calendar zu pflegen, dürfte in den allermeisten Unternehmen nicht besonders problematisch sein. Die Passwörter für Konten oder Postfächer in einem Google Doc abzulegen jedoch schon." Erhöhte Obacht gelte außerdem bei Kundendaten: "Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung spricht da eine sehr deutliche Sprache und kennt harte Sanktionen."

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Das LG G7 ThinQ im Test
Künstliche Intelligenz für die Kamera, Spitzenhardware für den Klang und reichlich Leistung unter der Haube. So soll das LG G7 ThinQ die Android-Oberklasse aufmischen. …
Das LG G7 ThinQ im Test
Neue mobile Spiele: Mutige Wikinger und kreative Bierbrauer
Jeder Wikinger will nach Walhalla, doch der Weg dahin ist beschwerlich. Das merkt auch Wikinger Oddmar in einer der Spiele-Neuerscheinungen für Smartphones. Außerdem: …
Neue mobile Spiele: Mutige Wikinger und kreative Bierbrauer
Smartphones richtig schützen
Eine Handyhülle sollte nicht nur schön aussehen. Viel wichtiger: Die passende Hülle schützt das wertvolle Smartphone vor Sturzschäden, Kratzern, Wasser und vielem mehr. …
Smartphones richtig schützen
Die besten Bilder von der Apple Keynote 2018 in San José
Die Apple Keynote 2018 fand in San José statt. Dabei legte der Konzern seinen Fokus klar auf die Verbesserung der Software. Hier finden Sie die besten Bilder.
Die besten Bilder von der Apple Keynote 2018 in San José

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.