Gute Laune beim 532. Stiftungsfest

- Von Jazz-Klängen beschwingt und in fröhlicher Stimmung hat die Ludwig-Maximilians-Universität ihr 532. Stiftungsfest gefeiert. Rektor Bernd Huber (r.) ließ sich von der schwierigen derzeitigen Finanzlage der Hochschule die gute Laune nicht verderben und begrüßte freudig die Festgäste in der Großen Aula, unter ihnen als Vertreter der katholischen Kirche Kardinal Friedrich Wetter (l.) und für die Stadt München Bürgermeisterin Gertraud Burkert.

<P>Zwischen den Akkorden, mit denen die Jazz-Combo der Musikhochschule die Feier umrahmte, wurden jedoch auch ernste Töne angeschlagen. "Aus den letzten Monaten müssen wir die Lehre ziehen, dass wir von der staatlichen Finanzierung unabhängiger werden müssen", so Huber mahnend.<BR><BR>In seinem Festvortrag pflichtete der Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Professor Manfred Erhardt, Huber bei. Statt auf staatliche Vollversorgung zu vertrauen, müssten die Hochschulen sich verstärkt auf die Suche nach privaten Förderern machen. Bislang stammten erst zwei Prozent der Gelder deutscher Hochschulen von Stiftungen, Mäzenen und aus der Wirtschaft. <BR><BR>Um mehr Geldgeber zu gewinnen, müssten Staat und Bevölkerung Stiftern jedoch mehr Anerkennung entgegen bringen: "Mäzene, die ihr privat erworbenes Vermögen der Gemeinschaft zugute bringen, verdienen Respekt und Sympathie."</P><P> </P><P> </P>

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