Guter Draht zum Nachbar

- Seit dem 1. Mai 2004 ist die Europäische Union um zehn neue Mitgliedsstaaten und um etwa 75 Millionen Menschen größer geworden. Jetzt, wo das große Spektakel der Beitrittsfeiern vorbei ist, beginnt der eigentliche Prozess der Annäherung zwischen den neuen Nachbarn in Europa. Das weltweite Netz macht da seinem Namen alle Ehre, und informiert nicht nur über die Beitrittsländer, sondern auch über eine Vielzahl an nationalen und regionalen Projekten, die zu einer guten Zusammenarbeit im neuen Europa beitragen sollen.

<P>Die Menschen näher bringen</P><P>Wer sich für den politischen Aspekt der EU-Erweiterung oder für die aktuellen Auswirkungen und Regelungen zwischen den alten und neuen Mitgliedsstaaten interessiert, sollte die Webseite des Auswärtigen Amtes, www.auswaertiges-amt.de/www/de/eu_politik/vertiefung/erweiterung_html ansteuern. Neben ausführlichen Berichten über die Vorgeschichte, den politischen Prozess bis hin zur Ratifizierung der EU-Erweiterung, kann man sich hier kurz und knapp auch über Themen wie Grenzkontrollen und alle derzeit gültigen Übergangsregelungen informieren. </P><P>Ausführlichere Beiträge zur EU-Erweiterung bietet das Auswärtige Amt in Form von Faltblättern und Broschüren an, die man sich als PDF-Dateien ausdrucken oder downloaden kann. Als kleines Helferlein zum besseren Verständnis der politischen Fachausdrücke dient ein Lexikon, das per Klick alle Begriffe automatisch erklärt, die man sich im Text markiert hat. </P><P>Weniger trocken, dafür wesentlich bunter präsentiert sich die EU-Erweiterung auf www.europa-wird-bunter.de. "Europa den Menschen näher bringen" will der Betreiber der Webseite, das Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen. </P><P>Die munter aufbereiteten Seiten überzeugen nicht nur durch aktuelle Nachrichten, sondern auch durch interessante und lesenswerte Länderporträts der zehn neuen EU-Mitglieder: Die Berichte bieten nicht nur Fakten zu Politik, Wirtschaft und Bevölkerung, sondern auch viele gut recherchierte Beiträge über die Geschichte, Kultur und sogar über die Flora und Fauna des jeweiligen Landes. Ein echtes Highlight ist das EIZ-Kochbuch, das deutlich macht, dass die EU-Erweiterung in jedem Fall eine Bereicherung ist - auch in kulinarischer Hinsicht. </P><P>Ebenso empfehlenswert ist www.mehr-europa.de. Mit dieser Website wollen die Europäische Kommission und das Europäische Parlament in Deutschland interessierte Bürger mit der EU-Erweiterung vertraut machen, sowie über die Chancen und Perspektiven für Europa berichten. 23 Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben - von Andrea Fischer bis Fritz Pleitgen - machen die Erweiterung zu ihrem ganz persönlichen Anliegen, aber auch ganz normale Bürger kommen mit ihren Fragen und Bedenken zur EU-Erweiterung zu Wort. Die sehr informative Webseite liefert auch einen bundesweiten Überblick über aktuelle Veranstaltungen zum Thema. </P><P>Mit dem bayerischen Blick auf die neuen Nachbarn beschäftigt sich das Bayerische Wirtschaftsministerium, www.stmwivt.bayern.de unter dem Punkt Europa/EU-Osterweiterung. Hier kann man sich eine ifo-Studie zu den Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Bayern oder andere Broschüren und Dokumente zur EU-Erweiterung ausdrucken lassen. </P><P>Besondere Beachtung verdient die Adresse www.gute-nachbarschaft.org, auf der die bayerische Landesentwicklung es sich zum Ziel gesetzt hat, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Entwicklung eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses mit der Tschechischen Republik im bayerischen Grenzland zu fördern. Unter dieser Prämisse ist es nahezu selbstverständlich, dass man sich die Inhalte der Webseite auf Deutsch wie auch auf Tschechisch durchlesen kann. </P><P>Adressen<BR>www.auswaertiges-amt.de/www/de/eu_politik/vertiefung/erweiterung_html<BR>www.europa-wird-bunter.de.<BR>www.mehr-europa.de<BR>www.stmwivt.bayern.de<BR>www.gute-nachbarschaft.org</P>

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