+
Marketing für die eigenen Internet-Videos ist nicht zu unterschätzen, will man sich gegen die Masse an Angeboten im Netz durchsetzen. Foto: Britta Pedersen

Guter Titel macht Internet-Videos erfolgreicher

Auch wenn sie noch so gut gemacht sind: Auf Videoportalen drohen die eigenen Clips angesichts der schieren Masse unterzugehen. Um sie für andere Nutzer besser auffindbar und auf den ersten Blick interessant zu machen, hilft ein ansprechender Titel.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die Inhalte des eigenen Internet-Videos sind natürlich am wichtigsten. Doch wenn es niemand findet, hilft auch das nicht. Der Titel kann dabei ein Schlüssel sein, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erregen. Er sollte möglichst kurz, aber trotzdem aussagekräftig sein und neugierig auf das Video machen. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin.

Wer auch auf internationales Publikum schielt, sollte den Titel auf Englisch verfassen. Ist man der Sprache nicht ausreichend mächtig, zieht man den Angaben zufolge besser kompetentere Freunde zurate, um sich Blamagen zu ersparen. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, Internet-Übersetzungsdiensten nicht blindlings zu vertrauen.

Bietet das Videoportal zusätzlich die Möglichkeit, eine Beschreibung des Videos mit Schlüsselwörtern zu verfassen, sollte man diese nutzen. Denn die sogenannten Tags können ebenfalls helfen, das Video zu verbreiten. Von Suchmaschinen oder den internen Suchfunktionen der Videoportale werden sie genau so berücksichtigt wie der Titel. Von Tricksereien raten die Experten an dieser Stelle aber ab: Wer versucht, sein Video mit populären Tags zu bewerben, wenn diese rein gar nichts mit dem Inhalt zu tun haben, bekommt negatives Feedback - etwa in Form von schlechten Bewertungen.

Wie so oft zählt auch bei Videos der erste Eindruck: Deshalb sollte man gerade in den ersten Sekunden nichts falsch machen. Ein häufiger Fehler ist den Experten zufolge, einen Titel gleich am Anfang einzublenden. Wenn schon ein Titel sein muss, sollte dieser erst nach einem kurzen Intro eingeblendet werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zukunftsforscher Opaschowski ruft zu „digitaler Diät“ auf
Weder ein Like noch ein Dislike, sondern ein Boykott der sozialen Medien. Das fordert der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski und appelliert an die Jugend: …
Zukunftsforscher Opaschowski ruft zu „digitaler Diät“ auf
Apple verschiebt Marktstart seines smarten Lautsprechers
Der HomePod kommt doch nicht mehr im Jahr 2017 auf den Markt. Apple teilte am Freitag mit, man benötige „ein wenig mehr Zeit“.
Apple verschiebt Marktstart seines smarten Lautsprechers
„I bims“ zum „Jugendwort des Jahres“ gekürt: Was bedeutet dieser Begriff, bitte?
Den Begriff „I bims“ liest und hört man immer öfter. Erst recht, nachdem er zum „Jugendwort des Jahres 2017“ gekürt wurde. Was ist das für ein Ausdruck? Wir erklären die …
„I bims“ zum „Jugendwort des Jahres“ gekürt: Was bedeutet dieser Begriff, bitte?
Bei Whatsapp kursiert falsches H&M-Gewinnspiel
Achrung, WhatsApp-Nutzer: Die Modekette H&M warnt vor einem betrügerischen Kettenbrief, der derzeit in dem Messenger verschickt wird.
Bei Whatsapp kursiert falsches H&M-Gewinnspiel

Kommentare