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Gutscheinkarten sind ein beliebtes Geschenk. Doch werden sie beim Kauf nicht aktiviert, können sie später nicht eingelöst werden. Foto: Lukas Schulze

Gutscheinkarten - drei Tipps für mehr Sicherheit

Die kleinen Guthabenkarten gehören zu den beliebtesten Geschenken, sind aber nicht ohne Risiken. Denn Betrüger können sie manipulieren, um an das Geld zu kommen. Wird die Aktivierung vergessen, kann es gleich doppelt Ärger geben.

Hannover (dpa/tmn) - Gutscheinkarten sind beliebte Geschenke - nicht nur zu Weihnachten. Damit es statt Shoppingfreude an der Kasse keine Enttäuschung oder Diebstahlsvorwürfe gibt, sollten einige Tipps beachtet werden. Die Geschenkkarten haben nämlich so ihre Tücken.

Auf Aktivierung achten: Gutscheinkarten mit Strichcode, Gutscheinnummer oder Magnetstreifen müssen beim Kauf aktiviert werden. Wird das vergessen, ist beim Einlösen entweder kein Guthaben vorhanden oder es heißt schlimmstenfalls, der Gutschein sei gestohlen, warnt die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 26/2015). Dann hilft nur die Vorlage des Kaufbelegs - sonst ist das Geld weg. Nachträgliches Aktivieren ist meist nur dort möglich, wo der Gutschein gekauft wurde.

Sichere Gutscheine kaufen: Karten mit zusätzlichem Code, der erst freigerubbelt werden muss, sind sicherer als solche, die nur mit Strichcode oder Magnetstreifen auskommen. Beim Kauf von Karten, die nur einen Strichcode haben, unbedingt kontrollieren, ob der Code auf der Karte und dem Pappträger übereinstimmen. Vertauschen Betrüger die Karten, können sie nämlich so an das Guthaben kommen. Auch Gutscheine, deren Strichcodes auf einen Aufkleber gedruckt sind, könnten manipuliert sein.

Vorsicht beim Verkaufen: Wer geschenkte Gutscheinkarten weiterverkauft, darf dabei kein Bild vom Strichcode, der Kartennummer oder des Pin-Codes ins Netz stellen. Mit diesen Informationen können Betrüger die Gutscheine leicht fälschen und das Guthaben abräumen - ohne dafür zu bezahlen.

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