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Sascha Lobo, einst selbsternannter Internet-Versteher, gibt sich zerknirscht.

"Habe mich geirrt"

Sascha Lobo von Internet desillusioniert

Frankfurt/Main - Blogger und Internet-Erklärer Sascha Lobo gesteht ein: In seiner Internet-Begeisterung habe er sich geirrt. Das Netz sei nicht das, wofür er es gehalten habe.

Vorzeige-Blogger und Internet-Erklärer Sascha Lobo (38) rückt von seiner Web-Euphorie ab: „Das Internet ist nicht das, wofür ich es gehalten habe“, schrieb der Autor Lobo („Wir nennen es Arbeit“) in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Er habe sich „geirrt, und zwar auf die für Experten ungünstigste Art, also durch Naivität“. Es gebe seit 2013 spätestens „die digitale Kränkung der Menschheit: Was so viele für ein Instrument der Freiheit hielten, wird aufs Effektivste für das exakte Gegenteil benutzt“. Am meisten betreffe diese Kränkung die sogenannte „Netzgemeinde, die Hobby-Lobby für das freie und offene Internet, vielleicht 30 000 Leute in Deutschland“.

dpa

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