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Handwerk beklagt mangelnde PC-Kenntnisse von Lehrlingen

Hamburg - Das Handwerk beklagt nach einem Zeitungsbericht bei vielen Auszubildenden mangelnde Computer-Fähigkeiten. Rund die Hälfte der etwa 500 000 Lehrlinge im deutschen Handwerk sei nach einer Umfrage unter 200 Meistern nicht in der Lage, an Computern zu arbeiten, berichtet die "Bild am Sonntag".

Nach der Umfrage des Instituts TNS Infratest im Auftrag der Microsoft-Initiative IT-Fitness wird 60 Prozent der Auszubildenden "kein ausreichendes Wissen im Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen" attestiert. 75 Prozent hätten Mängel bei der Tabellenkalkulation, 40 Prozent keine ausreichenden Internetkenntnisse.

Solche Kenntnisse gehörten jedoch zu den "Schlüsselkompetenzen" in den 923 046 deutschen Handwerks-Betrieben, erklärte Hanns-Eberhard Schleyer, der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. 66 Prozent der befragten Personalentscheider gaben an, Computer-Kenntnisse seien auch im Handwerk "ausgesprochen wichtig". 80 Prozent vertraten die Auffassung, dass Kenntnisse in diesem Bereich "Ausbildungs- und Berufschancen deutlich verbessern".

Der Chef von Microsoft Deutschland, Achim Berg, sagte der Zeitung: "Vielen Schulabgängern fehlen wichtige Grundkenntnisse, um überhaupt in die Ausbildung starten zu können. Jugendliche mögen zwar fit beim Gamen und Chatten sein, aber nicht, wenn es um Computereinsatz für den Beruf geht."

Besonders schlecht schneiden bei der Umfrage ehemalige Hauptschüler ab, die ein Drittel aller Handwerkslehrlinge stellen. Etwa die Hälfte der Azubis, so die Erfahrung ihrer Meister, "zeigt keine Motivation, diese Defizite durch Eigeninitiative abzubauen". Mehr als die Hälfte der Befragten bewertet aber auch die Schulungsmaßnahmen des eigenen Handwerkbetriebes in der Informationstechnik als "nicht gut".

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