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Verklebt oder nicht verklebt, das ist in diesem Teilspiel von Handycrash die Frage. Denn davon hängt die Reparierbarkeit maßgeblich ab. Screenshot: handycrash.org Foto: handycrash.org

Browser-Game

"Handycrash" blickt hinter die Smartphone-Fassade

Erschreckende Bilder von Menschen, die aussortierte Computer und Handys auseinanderbauen, kursieren um die ganze Welt. Dennoch erreichen sie scheinbar nicht genug Konsumenten. Germanwatch will mit einem Browser-Game auch jüngeres Publikum darauf aufmerksam machen.

Berlin (dpa/tmn) - In Handys stecken viele seltene und wertvolle Metalle. Dass diese Rohstoffe häufig auf Kosten von Arbeitern, Umwelt und der Bevölkerung in den Abbauländern gewonnen werden, ist Käufern oft nicht bewusst.

Das will die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch mit ihrem Browser-Game "Handycrash" ändern: Insbesondere jüngere Spieler sollen dort bei einem umfassenden Blick hinter die glänzenden Smartphone-Fassaden lernen, wie genau und mit welchen Rohstoffen Handys produziert werden und was mit ausgemusterten Handys passiert.

Zudem will die Organisation in dem Spiel Wege aufzeigen, was der Einzelne gegen die Probleme tun kann. Das fängt etwa schon damit an, sich vor dem Kauf zu informieren, welche Smartphones sich gut reparieren lassen, oder bei welchen Modellen der Akku austauschbar ist.

Webseite handycrash.org

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