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Das neue MacBook von Apple hat einen Fingerabdruck-Sensor. 

Dünner, leichter, teurer

Das hat das neue MacBook alles zu bieten

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Cupertino - Lange hat Apple seiner populärstes MacBook-Reihe kein Update spendiert. Nun soll der Konzern das Notebook wieder neu erfunden haben. Wir haben den Check gemacht.

Apple erfindet das Notebook neu – zumindest ein bisschen. Denn die MacBook Pro-Rechner, die Konzernchef Tim Cook jetzt vorstellte, bieten oberhalb der Tastatur einen zweiten Bildschirm, die „Touch Bar“. Allerdings haben die neuen Macs nicht nur technisch kräftig zugelegt, sondern auch beim Preis. 

Die Touch Bar: Die Leiste lässt sich bedienen wie ein Smartphonebildschirm. Sie verändert sich je nach Programm. Wenn Sie mit Word schreiben, zeigt die Touch Bar Textfunktionen an. Wenn Sie Nachrichten tippen, finden Sie dort die wichtigsten Emojis. Mit dem integrierten Fingerabdrucksensor können Sie sich ohne Passwort am Mac anmelden, oder per Fingerabdruck im Internet bezahlen. Was die Touch Bar im Alltag bringt, müssen Tests zeigen.

Die Technik: Das 15-Zoll-Modell ist erneut 230 Gramm leichter, Apple hat wie gewohnt abgespeckt. Das gilt aber leider auch für die Anschlüsse. Es gibt nur noch die neuen USB-C-Ports. Für jeden Drucker oder SD-Kartenleser brauchen Sie einen Adapter. Nicht einmal ein iPhone lässt sich ohne Adapter oder zusätzliches Kabel anschließen. Unpraktisch! Die Vorteile bleiben trotzdem erhalten: Design, Verarbeitung, Bedienung, langjährige Softwareversorgung und Virenschutz sind der PC-Konkurrenz überlegen. 

Die Preise: Leider sehr hoch. Das günstigste 13-Zoll-Modell mit der Touch Bar kostet 1999 Euro. Für den 15-Zöller mit Topausstattung können Sie aber auch 4000 Euro und mehr ausgeben. Und generell starten MacBooks jetzt erst ab 1099 Euro. Trost: Die Apple-Rechner sind sehr wertstabil, bei einem Verkauf nach drei, vier Jahren bekommen Sie noch gutes Geld.

Jörg Heinrich

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