Das Haus der Kunst ganz neu entdecken

- Mit sechs Projekten wollen Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) Besuchern im Haus der Kunst die aktuelle Ausstellung des niederländischen Videokünstlers Aernout Mik näherbringen. Die Aktionen stehen unter dem Dachbegriff "Schnittstelle" und ermöglichen dem Besucher einen neuen Zugang zum Museum, "befreit von den Zwängen der normalen Führungen", so Regina Wohlfahrth vom Department Kunstwissenschaften.

<P>Sie hat die Projekte mit den Studenten aus verschiedenen Instituten im Sommersemester in einer Übung erarbeitet, "die in solch einer Form einmalig und neuartig" sei. Zwar habe es immer wieder Veranstaltungen zur Kunstvermittlung gegeben, "aber noch nie in Zusammenarbeit mit solch einem großen Museum".<BR><BR>Wohlfahrt lobt hierbei nicht nur das Engagement ihrer Studenten, sondern auch das ihrer Co-Dozentin und Museums-Kuratorin Stephanie Rosenthal: Nur durch die "sehr offene" Haltung des Hauses der Kunst habe das Projekt überhaupt realisiert werden können. Die Zusammenarbeit solle in den kommenden zwei Semestern fortgesetzt werden.<BR><BR>Die 15 teilnehmenden Studenten sind noch bis zum 12. September im Haus der Kunst präsent. Bei jeder Aktion wird der Besucher auf ungewöhnliche Art und Weise zum Mitmachen aufgefordert. Die Termine und Titel der Aktionen lauten:</P>Sonntag, 8. August, ganztägig: "Zeitspende - Anregungen aus verschiedenen Blickwinkeln";Sonntag, 15. August, und Sonntag, 29. August, jeweils 14 Uhr: "Führung und Gespräch - das kollektive Gedächtnis und Kommunikation in der Gruppe";<BR>Sonntag, 22. August, und Samstag, 11. September, jeweils 15 Uhr, "Advocatus Diaboli - eine gestellte Kontroverse";<BR>Immer mittwochs, 25. August, 1. September und 8. September, jeweils 18 Uhr: "Filterführung - im Dialog mit Studenten", Untertitel der drei Veranstaltungsteile: "Psychologie", "Soziologie" und "Film";Freitag, 27. August, und Samstag, 28. August, jeweils 12 bis 17 Uhr, "Refugium - Ruhe finden, Gedanken austauschen, Kunst lesen";Sonntag, 12. September, 14 Uhr: "In persona - reflektierende Bewegung durch die Ausstellung mit Textauszügen von Franz Kafka". <P align=left>Der Eintritt beträgt pro Veranstaltung zehn Euro (ermäßigt: acht Euro) und beinhaltet den Besuch der Videokunst-Ausstellung.<BR><BR></P>

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