Neu ab Herbst: Master of Engineering Physics

- Der Trend zu international anerkannten Hochschul-Abschlüssen ist ungebrochen. Auch an den Münchner Hochschulen schießen immer mehr Studiengänge aus dem Boden, die zum Bachelor und/oder Master führen. Unsere Serie stellt diese - oftmals noch jungen - Studienangebote vor. Im Wintersemester startet an der TU München (TUM) der neue Master-Studiengang "Engineering Physics".

<P>Anwendungsorientierter als ein Physik-Diplomstudiengang will das "Engineering Physics"-Studium sein. Wer sich möglichst schnell ins Arbeitsleben stürzen will, der kann schon nach sechs Semestern mit dem Bachelor sein Studium beenden. Studenten, die ihre Kenntnisse vertiefen und womöglich eine wissenschaftliche Karriere einschlagen möchten, durchlaufen dann noch vier Semester bis zum Master.</P><P> "Der Master ist eher elitär ausgelegt", betont der Physiker Christoph Nebel, "wir nehmen nicht jeden auf." Ein Komitee entscheidet, welche Bewerber für das Studium geeignet sind. Die TUM möchte lieber von vornherein strenge Maßstäbe anlegen als sich später mit hohen Abbrecherquoten konfrontiert sehen.</P><P> Besonders wichtig ist, dass die Bewerber schon eine gute Mathematikausbildung mitbringen, wenn auch die Mathematik-Anteile im Vergleich zum Diplom-Studiengang geringer sind, wie Nebel klarmacht. Von den 25 diesjährigen Bewerbern nimmt die TUM zum Studienstart im Oktober zehn auf. Künftig werden die Absolventen des Engineering Physics Bachelors, die mindestens mit der Note 2,3 abgeschlossen haben, einen Anspruch auf einen Studienplatz im Master haben.</P><P> "Mit dem komplett englischsprachigen Master hoffen wir, ausländische Studenten anzulocken", erklärt Christoph Nebel. Alle Lehrveranstaltungen können die Studierenden wahlweise in Englisch oder Deutsch besuchen, die Master-Thesis allerdings müssen sie auf Englisch verfassen. Das Curriculum sieht vor, dass die Abschlussarbeit in den Semestern drei und vier entsteht.</P><P> Möglichst in Kooperation mit der Industrie sollen die Master-Anwärter ihre wissenschaftliche Arbeit anfertigen. Auch schon während des Master-Studiums sollen die Studierenden in einem fünfwöchigen Praktikum Kontakte zu Unternehmen knüpfen.</P><P> Der Engineering Physics Master erlaubt zwei Schwerpunkte: Wer Materialwissenschaften wählt, der könne später gut bei Unternehmen wie Siemens unterkommen, prophezeit Nebel. Studenten mit dem Schwerpunkt Energiewissenschaften seien vor allem in Entwicklungsländern mit Energieproblemen gefragt.<BR>Anwärter mit einem Fachhochschul-Diplom können über einen Umweg in den Master einsteigen. Sie müssen zunächst die letzten zwei Semester des Bachelors absolvieren, bevor sie zum Master zugelassen werden. Bewerbungsschluss für nächstes Jahr ist der 31. Mai 2003.<BR></P><P>Internet: <BR>Näheres zu Studieninhalt und -ablauf unter www.physik.tu-muenchen.de/bscmsc.<BR></P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Test Halo Wars 2: Die Quadratur des Kreises
Mit „Halo Wars 2“ wagt Microsoft ein Experiment: Konsolenspieler sollen sich für das Konzept der Echtzeitstrategie erwärmen. Klappt das? Zum Test:
Test Halo Wars 2: Die Quadratur des Kreises
Alter Whatsapp-Status kommt zurück
Mountain View - Gerade erst hatte Facebook eine neue Status-Funktion in seinem Whatsapp-Messenger eingeführt. Jetzt macht das Unternehmen eine Kehrtwende.
Alter Whatsapp-Status kommt zurück
iPhone fängt Feuer
Tuscon - Es ist der Horror für jeden Smartphonebesitzer. Man zieht das Gerät vom Ladekabel ab, plötzlich fängt es Feuer. Was Besitzer eines Samsung Galaxy Note 7 …
iPhone fängt Feuer
Google greift WhatsApp mit neuem Android-Messenger an
Mountain View - WhatsApp gilt als der Messenger-Dienst Nummer Eins. Jetzt will Google mit einer eigenen App angreifen.
Google greift WhatsApp mit neuem Android-Messenger an

Kommentare