"Himmelsscheibe von Nebra": Weitere Urteile erwartet

- Naumburg - Im Prozess um die "Himmelsscheibe von Nebra" vor dem Amtsgericht Naumburg werden am Freitag zwei weitere Urteile erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Angeklagten - einer 44-jährigen Frau und einem 64-jährigen Mann - vor, das 3600 Jahre alte Bronzestück und andere archäologische Funde illegal weiterverkauft zu haben.

<P>Schatzgräber hatten die Stücke im Juli 1999 bei Nebra (Sachsen-Anhalt) ausgegraben. Nach langer Odyssee waren sie im Februar 2002 in Basel sichergestellt worden. Die Scheibe gilt als älteste genauere Sternenabbildung der Welt.</P><P>Zwei 32 und 39 Jahre alte Schatzgräber waren vom Amtsgericht Naumburg am 10. September wegen Unterschlagung und Hehlerei zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Sie hatten Geständnisse abgelegt, worauf das Gericht ihr Verfahren von dem der beiden mutmaßlichen Hehler abtrennte. Die beiden aus Nordrhein-Westfalen stammenden Angeklagten, die nun auf ihr Urteil warten, bestreiten die gegen sie erhobenen Vorwürfe. Nach den gesetzlichen Bestimmungen Sachsen-Anhalts gehören archäologische Funde automatisch dem Land. Davon wollen beide nichts gewusst haben.</P>

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