Hochschule für Politik will eigenen Doktorgrad

- Die Hochschule für Politik München (HfP, derzeit 931 Studierende) strebt einen eigenen Promotionsstudiengang an. Und es sieht nicht allzu schlecht dafür aus. Diese Hoffnung vermittelte jedenfalls der bayerische Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei einem Gespräch mit Studenten.

Die HfP hat einen Vorschlag für eine Promotionsordnung ausgearbeitet und bei der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) eingereicht. Noch ohne Erfolg. Der Minister sieht aber den nahenden Durchbruch, da das Hochschulrecht nächstes Jahr geändert wird: "Ich versuche alles, um eine vernünftige Lösung im Rahmen der Novellierung des Hochschulgesetzes zu finden". Wenn das an der LMU nicht gelingt, könnte die HfP auch mit einer anderen Hochschule zusammenarbeiten. <BR><BR>Goppel würde gerne einen Hochschul-Wettbewerb um diesen Studiengang anstoßen: Konkurrenz belebt das Geschäft. Am liebsten hätte die HfP freilich ihren eigenständigen Promotionsstudiengang. HfP-Rektor Prof. Peter Cornelius Mayer-Tasch ist überzeugt, "dass uns gemeinsam was einfällt."<BR><BR>Die Studenten fragten auch nach Budget und Zukunft der HfP. Hier äußerte sich der Minister ebenfalls optimistisch. Die Hochschule stehe im Ranking gut da, und es gäbe niemanden, der sage, sie müsse verschwinden.<BR><BR>Die HfP hat einen Sonderstatus als "Institutionell selbständige Einrichtung" an der LMU. Ihre Professoren und Dozenten sind nicht angestellt, sondern kommen von anderen Unis. Man kann hier berufsbegleitend studieren (etwa im Abendstudium) und nach neun Semestern Regelstudienzeit den (von der LMU verliehenen) akademischen Grad eines "Diplomaticus scientiae politicae Univ. (Dipl.sc.pol.Univ.)" erwerben.

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