Tödliche Messer-Attacke in Giesing: Mann gestorben

Tödliche Messer-Attacke in Giesing: Mann gestorben
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„Bei uns sitzt ein halbnackter Mann am Tisch und will unbedingt mit uns anstoßen", so das verzweifelte Brautpaar zur Polizei.

Hochzeitsgast in Unterhosen

Sopron/Ungarn - Wie kann man eine Hochzeitsgesellschaft am besten sprengen? Wenn man als ungebetener Gast nur mit Unterhosen bekleidet auf der Feier auftaucht. So geschehen in Ungarn.

Der schönste, größte, wichtigste Tag im Leben einer Frau ist - natürlich - die eigene Hochzeit. Er wird monatelang minutiös durchgeplant, die Einladungen natürlich samt Dress-Code werden schon Wochen vorher verschickt und wehe, einer hält sich nicht dran... Und dann das: Wie krone.at berichtet, hielten sich auf einer Feier einer Hochzeitsgesellschaft im ungarischen Sopron am Neusiedler See die eingeladenen Gäste brav an die Vorgaben des Brautpaars, nur einer nicht - er war ein ungebetener. Er kam in Unterhosen. 

Pünktlich zur Mitternachtseinlage, so berichtet krone.at, hatte sich die Gesellschaft um den einen Partygast erweitert. Nicht weiter schlimm und wäre bestimmt nicht aufgefallen, doch die Unterhose des Niederösterreichers erregte zwischen den Abendkleidern und Smokings dann doch Aufmerksamkeit. Er wurde zum Gehen aufgefordert, doch ihm gefiel wohl die Feier - und so blieb er. 

Der „Hilferuf" des frisch vermählten Paares an die Polizisten wiederum war genauso kurios wie die Geschichte selbst: „Bei uns sitzt ein halbnackter Mann am Tisch und will unbedingt mit uns anstoßen", werden die beiden bei krone.at zitiert. Wohl neugierig geworden, ging eine Streife bestehend aus ungarischen und burgenländischen Beamten der Sache nach. Sie fanden den 64-jährigen Mann aus dem Raum St. Pölten. Der jedoch hatte keine Ahnung, wo seine Kleidung abgeblieben war und so mussten die Polizisten ihm noch eine Hose, ein Hemd und Schuhe kaufen.

In der Garderobe wurden aber dann doch noch seine Jacke samt Reisepass und Scheckkarte gefunden. Und weil der leicht alkoholisierte Mann die restliche Nacht nicht in einer Notunterkunft verbringen wollte, wurde gleich zum Bahnhof gebracht. 

Am Ende erzählte der Gast in Unterhosen den Polizisten dann noch, dass ihm wohl ein Unbekannter auf seiner Busreise von Niederösterreich nach Bük K.O.-Tropfen gegeben haben musste. 

ama

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