Die Hörsäle rufen wieder

- Die Ferien sind vorbei: Für 13 240 Studenten der Fachhochschule (FHM) hat das Wintersemester begonnen. Rund um das Stammgelände der FH an der Lothstraße und auch an den anderen Standorten der Hochschule sind wieder Ströme von Studenten unterwegs in Hörsäle und Seminarräume. An den Universitäten herrscht dagegen noch die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm: Erst in zwei Wochen werden hier Erstsemester wie auch "alte Hasen" wieder die Hörsäle bevölkern.

<P>Erstmals zu diesem Wintersemester bietet die FHM einen Bachelor in Informatik an, in den 38 Studenten aufgenommen wurden. Neu ist auch der Master im Sozialmanagement, ein Fernstudium für Berufstätige, mit dem 26 Hochschüler dieser Tage beginnen.<BR><BR>Auch an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gibt es Neuerungen im Studienprogramm. So laufen etwa im Rahmen des Elite-Netzwerks Bayern Master-Studiengänge in Osteuropa-Studien und Neurokognitiver Psychologie an. Gleich zehn neue Studiengänge starten an der Technischen Universität München (TUM). Ebenfalls im Rahmen des Elitenetzwerks wurde zum Beispiel die "Bavarian Graduate School of Computational Engineering" eröffnet, an der die TUM gemeinsam mit der Uni Erlangen-Nürnberg Spitzenstudenten darin ausbildet, naturwissenschaftliche und technische Vorgänge auf Hochleistungsrechnern zu simulieren.<BR><BR>Bevor sie sich in solch wissenschaftliche Höhen emporschrauben, müssen die Studienanfänger sich jedoch erst einmal in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden. Deshalb veranstalten die Studentenvertreter der LMU für die "Frischlinge" am 11. Oktober wieder den "Freshers' Day". Von 10 bis 18 Uhr stellen sich im Lichthof im Hauptgebäude die Fachschaften vor. Wer neu nach München gekommen ist, der kann seinen Studienort ab 11 Uhr bei Stadtführungen kennen lernen. Ab 20 Uhr soll eine "große Erstsemester-Sause" steigen.<BR><BR>An TUM und FHM werden die Neuen jeweils von den Vertretern ihrer einzelnen Fachschaften begrüßt.<BR><BR>Auch wenn ein voller Bauch angeblich nicht gern studiert, wollen die Verpflegungsbetriebe des Studentenwerks auch im Wintersemester wieder mit einer Reihe von Sonderaktionen den studentischen Gaumen verwöhnen. Zum Auftakt wurde am Montag eine Pizza-Woche eingeläutet. Geplant ist neben Bio-Gerichten auch eine kulinarische Reise durch Afrika, die die "Studenten aus dem Verpflegungsalltag herausholen" soll, wie Armin Rosch, neuer Geschäftsführer des Studentenwerks, betont.<BR><BR>Die Wohnungssituation sei zu Beginn dieses Wintersemesters entspannt, berichtet Rosch. Neben neu gebauten Wohnheimplätzen liege dies an dem wieder größer werdenden Angebot an Privatzimmern. <BR><BR>Angespannt bleibt dagegen die Finanzlage des Studentenwerks. Um den Bestand der Bibliothek im Schweinchenbau zu sichern, muss jeder, der Bücher entleiht, ab Oktober neuerdings einmal pro Semester einen Beitrag von 5 Euro zahlen.<BR></P><P><BR> </P>

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