Wie gut arbeitet unser Gehirn? Testen kann man das unter humanbenchmark.com . Foto: Screenshot www.humanbenchmark.com

Human Benchmark: Leistungstest fürs Gehirn

Eine neue Webseite testet die Leistungsfähigkeit des eigenen Gehirns: Ein Benchmak lässt sich sogar einen Vergleich mit anderen Probanden zu.

Meerbusch (dpa-infocom) - Computerprozessoren, Datenleitungen, Automotoren und sogar Banken: Für sie alle gibt es heute so genannte Benchmarks, mit denen sich ihre Leistung testen lässt. Benchmarks helfen, Leistungen zu vergleichen und zu bewerten. Doch wie sieht es mit dem menschlichen Gehirn aus?

Wie gut arbeitet unser eigener Prozessor - vor allem im Vergleich zu anderen? Solch einen Benchmark für das menschliche Gehirn gibt es jetzt: Unter humanbenchmark.com werden dem Besucher vier verschiedene Tests präsentiert, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns bewerten und mit anderen Teilnehmern vergleichen.

Es geht dabei um die Analyse des Gedächtnis und der Reaktionsschnelligkeit. Dass die Seite dabei nur in englischer Sprache angeboten wird, sollte kein großes Problem sein. Die Aufgabenstellungen sind einfach gehalten, und selbst der Test "Verbal Memory" funktioniert, ohne dass der Spieler die Vokabeln kennt.

Bei dem genannten Spiel muss der Kandidat sich Wörter merken und dem Computer sagen, ob das gerade gezeigte Wort schon einmal vorgekommen ist oder noch nicht. Mit jedem neuen Wort wird es schwieriger, weil der Nutzer immer behalten muss. Ähnlich sieht der Test ""Number Memory"" aus, bei dem man sich eine immer länger werdende Zahlenreihe einprägen und wiedergeben soll.

Auch ""Visual Memory"" fordert das Gedächtnis - in diesem Fall das optische. Hier sind Spieler mit einem fotografischen Gedächtnis im Vorteil, weil sie sich merken müssen, welche Quadrate eines Rasters nur für wenige Sekunden weiß eingefärbt werden. Am Anfang besteht das Raster aus gerade einmal drei mal drei Feldern - einfach. Doch spätestens, wenn das Spielfeld aus sieben mal sieben Quadraten besteht, stoßen viele allmählich an ihre Grenzen.

Auf das pure Reaktionsvermögen zielt der vierte Test im Bunde ab: Sobald sich der Bildschirm von Rot nach Grün färbt, muss der Spieler klicken. Je schneller er das tut, desto besser. Aus fünf Versuchen errechnet Human Benchmark die Durchschnittszeit. Am Ende erfährt der Nutzer, wie er im Vergleich zur menschlichen Konkurrenz abgeschnitten hat. Wer damit nicht zufrieden ist, kann noch einmal von vorne beginnen. Jeder Durchgang trainiert das Gehirn und verbessert Gedächtnis sowie Reaktion. Wer seine Punktzahl speichern möchte, legt sich ein kostenloses Benutzerkonto an.

Human Benchmark

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Version des Billig-iPhones SE: Apple soll Kampfpreis planen
Wem das aktuelle iPhone 8 oder gar das iPhone X zu teuer ist, der kann wohl schon bald eine erneuerte Version des Günstig-iPhones SE erstehen. Zumindest wenn man einem …
Neue Version des Billig-iPhones SE: Apple soll Kampfpreis planen
Facebook und Google wichtig für die Meinungsbildung
Der rasche Austausch und die schnelle Verbreitung von Informationen sind das Erfolgsrezept sozialer Medien. Facebook und Google sind zu wichtigen Meinungsbildnern …
Facebook und Google wichtig für die Meinungsbildung
Facebook Container isoliert auch Instagram und Messenger
Mehr Daten-Kontrolle gewünscht? Der Firefox Browser bietet seinen Nutzern dafür den Facebook Container an. Der Tracking-Schutz ist nun auf Instagram, WhatsApp und den …
Facebook Container isoliert auch Instagram und Messenger
BGH schafft Klarheit: Werbeblocker im Internet zulässig
Im Web wird nahezu jede Seite von Werbung begleitet. Werbeblocker versprechen Abhilfe. Die Programme unterdrücken Werbeeinblendungen und sorgen bei Anbietern …
BGH schafft Klarheit: Werbeblocker im Internet zulässig

Kommentare