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Schluss mit drögem Kabelsalat: Der Ikea-TV, integriert ins System Uppleva.

So funktioniert der Ikea-Fernseher

München - Jetzt kommt Leben ins Billy-Regal! Während alle Welt auf den sagenumwobenen Apple-Fernseher wartet, macht Ikea Nägel mit Köpfen und steigt ins TV-Geschäft ein.

Im Juli kommt der Ikea-Fernseher auf den Markt, der Schluss mit dem üblichen Wohnzimmer-Kabelsalat machen soll. Die tz beantwortet alle Fragen zur Schweden-Neuheit.

Was kann der Ikea-Fernseher?

Das Gerät selbst ist ein normaler 32-Zoll-Fernseher (81 Zentimeter) mit Full HD und Internetanschluss, den Ikea bei China-Hersteller TCL produzieren lässt. Das Besondere ist die Integration des Fernsehers in die dazugehörigen Möbel. Alle Kabel sind in Schächten versteckt, auch Zusatzgeräte wie der Ikea-BluRay-Player werden ohne Kabelsalat angeschlossen. Vieles funktioniert drahtlos, beispielsweise die Bassbox des Soundsystems, die Sie ohne Strippen irgendwo im Raum platzieren können. Und eine einzige Fernbedienung steuert alle Geräte. Ikea räumt Ihr Wohnzimmer auf. Motto: Entdecke die Möglichkeiten – aber nicht die Kabel!

Was kostet der Ikea-Fernseher?

Für die Kombination mit dem üblichen ulkigen Ikea-Namen Uppleva (Fernseher, TV-Bank, Soundsystem) zahlen Sie 899 Euro. Weitere passende Möbel in diversen Designs kommen ebenso auf den Markt wie größere Fernseher – hier verrät Ikea die Preise aber ebenso wie beim BluRay-Player noch nicht. Fest steht dagegen bereits, dass die Schweden fünf Jahre Garantie auf Geräte und Möbel geben.

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Ab wann gibt’s den Ikea-Fernseher?

Der Verkauf startet im Juli zunächst ausschließlich in Berlin. In ganz Deutschland ist das Uppleva-System ab Frühjahr 2013 zu haben – und Sie müssen den Fernseher nicht einmal selbst zusammenbauen. Wie sich Ikea das kabellose Wohnzimmer vorstellt, sehen Sie im YouTube-Video unter http://goo.gl/vLWiD.

Jörg Heinrich

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