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Kopfhörer für Smartphone und Co. sollten einen Impedanzwert von rund 30 Ohm haben. Foto: Mascha Brichta

In-Ear-Kopfhörer bieten am meisten Klang fürs Geld

Die Vielfalt ist groß: Wer gute Kopfhörer sucht, hat die Qual der Wahl. Schon ab 30 Euro sind gute Modelle erhältlich, die meist viel besser sind als die Ohrstöpsel, die Smartphones beim Kauf beiliegen.

Berlin (dpa/tmn) - Kopfhörer ist längst nicht mehr gleich Kopfhörer. Es gibt solche mit großen Ohrmuscheln, und es gibt kleine Ohrstöpsel, die in jede Jackentasche passen. Wer nicht allzu viel Geld in Kopfhörer investieren möchte, bekommt bei den In-Ear-Modellen das bessere Klang-Preisverhältnis.

Wer für den Kauf von neuen Kopfhörern für sein Smartphone oder den MP3-Player nur über ein geringes Budget verfügt, bekommt vor allem bei den sogenannten In-Ear-Modellen am meisten Klang für sein Geld, sagt Peter Knaak von der Stiftung Warentest.

Diese In-Ears werden direkt in die Ohrmuschel geklemmt. So kann kaum Klang nach außen dringen. Im Gegensatz zu den größeren Bügelmodellen geht also weniger Klang verloren. Je kleiner die Stöpsel sind, desto besser fügen sie sich ins Ohr ein.

Gerade beim Anschluss an Mobilgeräte sollte man darauf achten, dass die in Ohm angegebene Impedanz der Kopfhörer nicht zu hoch ist. Ideal ist ein Wert um die 30 Ohm. "Das ist aber nur ein Richtwert", sagt Knaak. Ist die Impedanz höher oder niedriger, macht das nicht viel aus. "Moderne Geräte sind in der Lage, das auszugleichen", sagt er.

Generell gilt jedoch: Je geringer die Impedanz der Kopfhörer ist, desto lauter ist der Klang. Deswegen muss bei Geräten mit hoher Impedanz gegebenenfalls mit leiserer Musik gerechnet werden.

Die Kopfhörer, die Smartphones und Co. beim Kauf beiliegen, sind so gut wie immer von niedriger Qualität, sagt Knaak. Um es drastisch zu sagen: "Solche Kopfhörer gehören in die Tonne." Ab einem Preis von 30 Euro bekomme man gute Modelle. Wer auf Markenprodukte setzt, kann auch bis zu 100 Euro dafür ausgeben. Da mit den kleinen Stöpseln im Ohr aber nicht jeder zurechtkommt rät Knaak, vor dem Kauf mit handelsüblichen Ohrstöpseln zu testen, welches Modell am besten passt.

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