+
Facebook will mit dem "Security-Check" Menschen in Not helfen.

Nach dem Terror in Paris

In Zukunft häufiger: Facebook aktiviert "Safety Check"

Menlo Park - Ursprünglich war der Sicherheitscheck bei Facebook für Naturkatastrophen entwickelt worden. Nach den Anschlägen in Paris zeigt sich, dass er auch bei anderen Ausnahmesituationen hilfreich ist.

Nach dem Einsatz während der Anschläge in Paris hat Facebook seinen Sicherheits-Check auch zu einem Bombenattentat in Nigeria eingeschaltet. Mit dem "Safety Check" können Facebook-Nutzer in Krisengebieten ihre Freunde beruhigen.

Das Online-Netzwerk habe beschlossen, diese Funktion häufiger einzuschalten, schrieb Gründer und Chef Mark Zuckerberg. Die Software fragt Facebook-Mitglieder bei Nutzung der Mobil-App des Netzwerks in der Nähe von Krisensituationen, ob sie in Sicherheit sind oder sich gar nicht in der betroffenen Gegend aufhalten. Die Information wird dann für ihre Facebook-Freunde sichtbar gemacht.

In Paris machten nach den Anschlägen von Freitag nach Angaben von Facebook binnen 24 Stunden 4,1 Millionen Nutzer von der Möglichkeit Gebrauch. Das US-Unternehmen war dafür kritisiert worden, dass es den "Safety Check" in Paris aktivierte, aber nicht wenige Stunden zuvor nach einem Bombenattentat in Beirut mit über 40 Toten.

Bei dem Bombenanschlag mutmaßlicher Islamisten waren am Dienstagabend im Nordosten Nigerias mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Ursprünglich hatte Facebook den Sicherheits-Check eher für Naturkatastrophen entwickelt.

dpa 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schluss mit dem Geplärre: Smartphone-Klang verbessern
Ilmenau - Nicht selten schlummern ganze Musiksammlungen auf Smartphones. Doch Hi-Fi-Feeling kommt bei der Wiedergabe über die eingebauten Mini-Lautsprecher nicht …
Schluss mit dem Geplärre: Smartphone-Klang verbessern
Netz-Piraten schmuggeln Pornos auf YouTube
Musikvideos, Trailer, lustige Katzenclips - all das finden User bei YouTube. Pornos haben dort jedoch nichts verloren. Netz-Piraten sollen jetzt dennoch schmutzige …
Netz-Piraten schmuggeln Pornos auf YouTube
Facebook stellt unser Informations-Ökosystem auf den Kopf
Unterstützt der Papst Donald Trump? Bei Fake News lässt sich oft schwer nachvollziehen, wo sie eigentlich herkommen. Sie zu kennzeichnen, hält der Medienwissenschaftler …
Facebook stellt unser Informations-Ökosystem auf den Kopf
Zwei von drei Online-Käufern achten auf Produktbewertungen
Beim Online-Shopping lassen sich Produkte nicht ausprobieren. Viele setzen deshalb bei der Kaufentscheidung auf die Beurteilungen anderer Nutzer, zeigt eine Umfrage. …
Zwei von drei Online-Käufern achten auf Produktbewertungen

Kommentare