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Initiative "One Laptop per Child": Der 100-Dollar-Laptop für Kinder.

Unsichtbar: Indiens 10-Dollar-Laptop

Schon vor zwei Jahren kündigte das indische Bildungsministerium einen 10-Dollar-Laptop an. Bis heute ist davon nix zu sehen.

Die Ankündigung war vielversprechend: Indien wollte seinen 10-Dollar-Laptop am Dienstag vorstellen. Zu sehen gab es nichts, keinen Prototyp und keine Fotos, schreibt das Handelsblatt. Der Branchendienst Heise berichtet auch darüber und Spiegel schreibt "Der indische Laptop bleibt ein Phantom".

Bereits vor zwei Jahren entstanden Gerüchte um ein Ultra-Billig-Notebook für Kinder in Indien. Das heißt: Die Kinder der Landbevölkerung sollten durch eine erschwingliche Laptop-Variante und E-Learníng-Angebote an Bildung herangeführt und zu einem Studium motiviert werden. Außerdem sollen sich Studenten und Universitäten sowie Schulen besser und billiger vernetzen können.

Eine ähnliche Initiative gab es in den USA schon 2005. Nicholas Negroponte, Mitbegründer des MIT Media Lab in Cambridge, rief die Initiative "One Laptop per Child" aus. Ein 100-Dollar-Laptop sollte entwickelt und an Kinder verteilt werden. Nicht nur in den USA, sondern auch in Entwicklungs- und Schwellenländer sollte das Billig-Notebook exportiert werden. Genaue Informationen liefert auch hier Heise. Focus hat auch andere Initiativen dieser Art aufgeführt.

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