+
Bild des indischen Weltraumbahnhofs Satish Dhawan

Indien startet erste Mondmission

Um in der Raumfahrt mitzumischen, schickt Indien eine unbemannte Sonde zum Mond, um nach Wasser und Geodaten zu forschen.

Indien schickt eine unbemannte Raumsonde zum Mond. Damit reiht sich das Land in die Reihe der Weltraumfahrer USA, UdSSR (Russland), Europa, China und Japan ein, wie heute.de berichtet.

Die Mission der Sonde Chandrayaan-1 startete in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.30 Uhr unserer Zeit vom Weltraumbahnhof Satish Dhawan nördlich der Stadt Madras. Die Mission soll zwei Jahre dauern und kostet umgerechnet 60 Millionen Euro. Damit ist sie eine der billigsten Mondmissionen, die je geflogen wurden. Die Sonde soll nach Wasser auf dem Mond suchen und eine Karte von Gesteinen und Mineralien erstellen.

An Bord der Sonde befinden sich auch Instrumente der USA und Europas wie beispielsweise das Infrarot-Spektrometer SIR-2 des deutschen Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung im niedersächsischen Katlenburg-Lindau.

Bis 2013 plant Indien mehrere Weltraummissionen. Die Mission der Sonde Chandrayaan-1 soll 2010 und 2012 wiederholt werden. 2020 soll der erste indische Astronaut ins All geschickt werden.

Linktipps

  • FAZ.net berichtet aus Indien und beschreibt die Reaktionen auf die Mondmission im Land. Die Inder interessierten sich stärker für die Finanzkrise und ihr Erspartes, statt für die Mondmission, lautet der Tenor.
  • Die Zeit beleuchtet die Mission unter dem Blickwinkel der Entwicklung asiatischer Raumfahrtprogramme und stellt die Frage nach der Vorreiterrolle.
  • Das ZDF bietet ein Raumfahrt-Spezial mit vielen Hintergrundinformationen an.
  • Das Blog Scienceblogs.de erklärt die Mission anschaulich.
  • Der englischsprachige Discovery Chanel berichtet ebenfalls über die Mission und beschreibt vor allem den internationalen Wettbewerb.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
München - Die App „Meitu“ bietet besondere Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Die sozialen Medien toben sich damit gerne aus. Doch für die neuen Filter zahlt man einen …
Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Hörbücher aus dem iTunes-Store bezieht Apple nun nicht mehr ausschließlich von Audible. Das ergaben Verfahren der EU-Kommission und des Bundeskartellamts gegen …
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
München - Sind Selfies gefährlich? Japanische Forscher haben herausgefunden, dass das Handy-Selbstportrait in Kombination mit einer beliebten Geste zum Sicherheitsrisiko …
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
Neue Smartphones und virtuelle Displays
Man könnte meinen, auf dem Tisch steht nur ein schnöder Toaster. Doch dahinter steckt der Xperia Projector von Sony. Er wirft Bedienoberflächen an die Wand. Neben diesem …
Neue Smartphones und virtuelle Displays

Kommentare