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Seine Superkräfte bezieht Delsin Rowe, Protagonist von "Infamous: Second Son" unter anderem aus Neonschildern.

Erster Hammer-PS4-Eklusivtitel

"Infamous: Second Son" im Test

München - Sony hat den ersten wichtigen Exklusivtitel für die Playstation 4 seit dem Verkaufsstart der Konsole veröffentlicht: Das Action-Adventure „Infamous: Second Son“ ist da.

In der Welt von „Infamous“ gibt es sogenannte Conduits. Das sind scheinbar normale Menschen, die Elemente wie Feuer und Elektrizität manipulieren können, dadurch zu Superhelden oder gefährlichen Kriminellen werden und deshalb von der Regierung verfolgt werden.

Einer dieser Conduits ist Sprayer Delsin Rowe, den der Spieler bei seiner Jagd nach Superkräften und beim Kampf gegen den übermächtigen Staat begleitet. Im Lauf der Handlung lernt er zum Beispiel, Neonlicht als Laserwaffe zu verwenden oder auf Rauchwolken von Hausdach zu Hausdach zu schweben. Wie die Geschichte endet, ist dem Spieler überlassen: Im Lauf der Handlung muss er für Delsin immer wieder moralische Entscheidungen treffen, durch die sich unter anderem die Beziehung des Protagonisten zu Nebenfiguren wie seinem Bruder Reggie verändert.

Die moralischen Entscheidungen haben auch Einfluss auf das Gameplay: Zum Held kann Delsin zum Beispiel nur werden, wenn er bei seinem Kampf gegen die Regierung keine Unbeteiligten verletzt und Gegner ausschaltet, statt sie zu töten. Als Schurke ist dagegen möglichst großflächige Zerstörung das Ziel. Schauplatz von „Second Son“ ist die US-Metropole Seattle, die die Entwickler von Sucker Punch Productions beeindruckend realistisch zum Leben erweckt haben, Wahrzeichen wie die Space Needle und der typische Regen inklusive.

Für viel Atmosphäre sorgt auch die spektakuläre Grafik, die so wohl nur auf einer Konsole der nächsten Generation möglich ist. Wer mit Delsin auf einen der Wolkenkratzer von Seattle steigt, kann zu seinen Füßen die ganze Stadt sehen. Die Kämpfe werden durch die Masse an ungewöhnlichen Licht- und Partikeleffekten fast etwas unübersichtlich. Und die realistische Mimik der Charaktere in den Zwischensequenzen gab es so noch auf keiner Konsole zu sehen. „Infamous: Second Son“ ist ab 16 Jahren freigegeben und kostet etwa 60 Euro.

dpa

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